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MS: Die Tabus brechen

Von Christa Karas

Wissen

Am 17. Mai 2003 startet in der "Pyramide" in Vösendorf (Beginn: 15 Uhr) eine neuartige, dreiteilige Veranstaltungsserie über Tabuthemen bei Multipler Sklerose.


Unterstützt wird sie von der MS-Gesellschaft Wien, der Rehabilitationsklinik Bad Pirawarth und den Pharmafirmen Serono, Pfizer/Pharmacia und Cephalon. Von Mai 2003 bis Jänner 2004 bieten die von der TV-Journalistin Regina Preloznik moderierten Diskussionsrunden MS-Patienten und ihren Angehörigen Information und Dialog.

Die dreiteilige Veranstaltungsserie in der "Pyramide" in Vösendorf unter dem Motto "Offen reden - Tabus brechen" setzt sich mit Tabuthemen rund um Multiple Sklerose auseinander und wird MS-Betroffenen, ihren Angehörigen und interessiertem Publikum eine neue Qualität der Information und des Dialoges bieten.

Multiple Sklerose, an der in Österreich über 8.000 Menschen erkrankt sind, ist eine chronische, häufig zunächst schubförmig verlaufende, entzündliche Autoimmunerkrankung des Nervensystems. Obwohl Multiple Sklerose die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des jungen Erwachsenenalters ist, prägen Vorurteile und falsche Klischees das Bild der Krankheit in der Öffentlichkeit.

Häufig tabuisierte Symptome der Krankheit sind Blasenbeschwerden, Tagesmüdigkeit und sexuelle Funktionsstörungen, die hauptsächlich auf die MS-bedingten entzündlichen Veränderungen im Gehirn und Rückenmark zurückzuführen sind. Anliegen dieser Veranstaltungsreihe ist, gerade diese, mit großem Leidensdruck für die Betroffenen verbundenen Beschwerden zur Sprache zu bringen und neue Therapieansätze dafür aufzuzeigen.

Die erste Veranstaltung am

17. Mai beschäftigt sich primär mit dem Symptomfeld Blasenschwäche, das in unserer Gesellschaft auch für sonst "gesunde" Menschen noch immer ein Tabu-Thema ist.