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Napoleons Niederlage

Von Wolfgang Häusler

Reflexionen

Vor 200 Jahren wurde in Leipzig die sogenannte "Völkerschlacht" geschlagen - ein Ereignis mit komplexen Ursachen und weitreichenden Folgen, nicht zuletzt auch für Österreich.


Wenige Wiener und kaum ein Besucher unserer Stadt ahnen beim Passieren des Äußeren Burgtors, das den Namen des guten Kaisers Franz trägt, dass sie hier ein Denkmal der Leipziger Völkerschlacht und damit eine Epochengrenze durchschreiten: die Peripetie des historischen Dramas "Französische Revolution und Napoleon".

Die bis dahin größte Schlacht der Geschichte wurde mehrmals gemalt, unter anderem im Jahr 1815 vom russischen Maler Vladimir Ivanovich Moshkov. 
© Abbildung: Wikimedia.

1809 hatte der Kaiser der Franzosen nach der Niederlage von Aspern und seinem Sieg bei Deutsch-Wagram im vierten Krieg gegen die Habsburgermonarchie die Haupt- und Residenzstadt gedemütigt. Im Frieden von Schönbrunn musste Österreich 2000 Quadratmeilen (110.000 Quadratkilometer) abtreten und verlor mit den illyrischen Provinzen den Zugang zur Adria. Wien durfte keine Festung mehr sein: Die Franzosen sprengten die Burgbastei.

Schauplatz Hofburg

Die Hofburg schaute in den Wechselfällen der kommenden Jahre auf eine Trümmerstätte und Baustelle. 1810 wird die Kaisertochter Marie Louise durch die diplomatischen Bemühungen Metternichs und des Fürsten Karl zu Schwarzenberg mit Napoleon vermählt, 1811 kommt der König von Rom, nachmals Herzog von Reichstadt, zur Welt, 1812 taktiert das österreichische Flankenkorps unter Schwarzenberg an der Flanke der Grande Armée. Und noch die Teilnehmer des Wiener Kongresses von 1814 blicken von dem Schauplatz ihrer Feste und ihrer Verhandlungen auf einen notdürftig planierten Leerraum.

Das politische Hauptfest des Kongresses galt der Völkerschlacht an ihrem ersten Jahrestag, dem 18. Oktober. 14.000 Mann der Wiener Garnison wurden im Prater bewirtet, die Souveräne und die Generalität gaben sich volkstümlich, abends war Ball bei Metternich, dessen Fürstentitel ja von Leipzig 1813 her datierte.

Seit 1819 wurde der Befestigungsgürtel geschlossen - außer den wenigen Basteiresten ist das Burgtor die letzte, nach der Anlage der Ringstraße seit 1857 verbliebene Erinnerung an die Festung Wien. Das von Kaiser Franz Joseph zum "Heldendenkmal" des Weltkriegs gewidmete Tor nennt auf vergoldeten Lorbeerzweigen nicht nur die Namen der Monarchen der Mittelmächte (Österreich-Ungarn, Deutsches Reich, Bulgarien), sondern auch den vorletzten osmanischen Sultan Mehmed V.

Unter Dollfuß und Schuschnigg wurde das Heldendenkmal 1933/34 ausgebaut. In unserer Zeit sorgt das Burgtor mit der Heldenplatz-Erinnerung an den "Anschluss" im März 1938, den kontroversen Kundgebungen zu Kriegsende und Befreiung 1945, den verlegenen Kranzniederlegungen, dem versteckten Gedenken an die Opfer im Kampf um die Befreiung Österreichs, den Widersprüchen im Umgang mit der Neutralität angesichts der alljährlichen "Leistungsschauen" des Bundesheers zum Nationalfeiertag immer wieder für Diskussion - zuletzt mit dem nationalsozialistischen Bekenntnis des Bildhauers Wilhelm Frass unter dem tonnenschweren Marmorblock des Kriegers in der Krypta.

Erinnerung an Leipzig

Vergessen wir an diesem Gedächtnisort österreichischer Geschichte nicht das Gründungsmotiv: Das Tor zur kaiserlichen Hofburg sollte zugleich Völkerschlachtdenkmal sein. Der von Pietro Nobile entworfene und weitgehend von Soldaten in strengem dorischem Klassizismus errichtete Bau brauchte zur Fertigstellung ein Jahr zuviel - es wurde erst am elften Jahrestag von Leipzig eröffnet. Ebenso wurde für Grundsteinlegung und Enthüllung des Schwarzenbergdenkmals 1863/67 der Völkerschlachttag gewählt. Dass am Burgtor am 31. Oktober 1848 die Wiener Revolution durch die Kanonen des Fürsten Windischgrätz erstickt wurde, war dessen einzige und letzte militärische Funktion.

Auch die Chronologie des seit 1878 so genannten Heldenplatzes erwies sich als fatal: Fernkorns Statue des Erzherzogs Karl überbot in der Kombination von Gros‘ Gemälde "Brücke von Arcole" und Davids "Bonaparte auf dem Großen St. Bernhard" die heroische Pose der napoleonischen Propaganda, gebündelt in der legendären Fahnenszene von Aspern. Der "heldenmüthige Führer der Heere Oesterreichs" musste ein Jahr warten, da das fünfzigjährige Gedenken wegen der Niederlage von Solferino 1859 um ein Jahr verschoben werden musste. Die Enthüllung des Prinz-Eugen-Denkmals 1865 wurde alsbald von Königgrätz überschattet.

Zentralfigur Napoleon

Auch dem Volksgarten mit dem Theseustempel als Erholungs- und patriotischer Erbauungsort der Wiener unter den Augen des Kaisers sollte dieses Paradox nicht erspart bleiben. Noch die italienische Republik hatte 1804 dem größten Bildhauer dieser Zeit, Antonio Canova, die Statue des mythischen Königs von Athen und Einiger von Attika, Theseus, als Huldigung für den Ersten Konsul Bonaparte in Auftrag gegeben. Die Bezwingung des Kentauren sollte die Überwindung feudaler Barbarei und der Zersplitterung Italiens symbolisieren.

Den in Canovas Werkstatt nach Napoleons Sturz liegen gebliebenen Marmorkoloss kaufte Kaiser Franz an. Zum Denkmal des Triumphes über die Revolution umgewidmet, wurde die Statue im Theseustempel den Wienern vor Augen gestellt. Immerhin avancierte Theseus dann zum beeindruckenden Wächter im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums, während der Sieger von Waterloo, Wellington, den nackten Napoleon (Mars Pacificator) zur Schildwache vor der Toilette seines Apsley House in London degradierte. Wir sollten nicht vergessen, dass die Wiener Monumente erbaut wurden, da Napoleon sein Leben auf St. Helena beschloss .

Napoleons Russlandfeldzug mit der bis dahin größten europäischen Armee von über einer halben Million Mann, davon weniger als die Hälfte Franzosen, wurde zum Desaster - der nicht formell erklärte Krieg sollte den "Freund und Bruder" Alexander durch die ungeheure Machtdemonstration in das Tilsiter Bündnis und die Kontinentalsperre zurückzwingen; Napoleon wälzte Pläne eines gemeinsamen Angriffs auf Englands Position in Indien. Es kam alles ganz anders: Der Vorstoß ins Leere, das Gemetzel von Borodino, der Brand Moskaus, die Schrecken des tödlichen Rückzugs in Eiseskälte, Hunger und Krankheit leiteten den Sturz der napoleonischen Ordnung ein. Das Ausscheren des Generals Yorck, der das preußische Korps in Tauroggen für neutral erklärte, ebenso das "sich Hinwegmanövrieren" Schwarzenbergs bereiteten zur Jahreswende 1812/13 den Boden für die Erhebung Preußens und das antinapoleonische Bündnis. Freiwilligenbataillone wie die Lützower Jäger formierten sich, Russland und Preußen schlossen das Bündnis zu Kalisch (28. 2. 1813), und am 17. März erließ der zaudernde Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. die Aufrufe "An mein Volk" und "An mein Kriegsheer". Landwehr und Landsturm wurden aufgeboten, das Eiserne Kreuz, nach Schinkels nachhaltigem Entwurf, sollte Offiziere und Mannschaft gleichermaßen motivieren.

Trotz der furchtbaren Verluste von 1812 behauptete sich Napoleons Armee. Noch standen die Rheinbundfürsten in seinem Lager, das wirtschaftlich geschwächte Österreich zögerte noch, doch wurden zu Reichenbach die Weichen für ein Bündnis aufgrund englischer Subsidien gestellt (14./15. 6. 1813). Am 26. Juni 1813 fand jene berühmte Unterredung im Marcolinischen Palais in Dresden zwischen Metternich und Napoleon statt, die mit dem Bruch endete - Papa François nahm keine Rücksicht mehr auf seinen Schwiegersohn.

Mit dem 12. August trat Österreich offen in das Bündnis gegen Napoleon, der sich noch im Raum von Dresden behauptete (26./27. 8.). Blücher gelang zur gleichen Zeit der Durchbruch an der Katzbach in Schlesien. Die Alliierten formierten sich in drei Armeen: Das Böhmische oder Hauptheer unter Schwarzenberg mit der schwierigen Aufgabe, die verbündeten Monarchen auf eine Linie zu bringen, Blüchers Schlesische Armee und die Nordarmee unter dem schwedischen Kronprinzen (und Dynastiegründer) Karl Johann, vormals Revolutionsgeneral Jean Baptiste Bernadotte.

Bayerns Seitenwechsel

In allen Armeen waren die Korps gemischt; insgesamt standen 485.000 alliierte Truppen gegen 440.000 Franzosen und Rheinbundkontingente. Russen und Österreicher wehrten das Eindringen der Franzosen in Böhmen ab, auch die französischen Vorstöße auf Berlin scheiterten. Der Kriegsschauplatz verlagerte sich in die Ebene von Leipzig.

Wichtig wurde, dass Bayern, Königreich durch Napoleons Gnade, die Seite wechselte. Im Schlachtensaal der Münchener Residenz ist dieser Wandel abzulesen: Da gibt es Gemälde von Belagerungen preußischer Festungen 1807, und von den Schlachten von Wörgl 1809 und Polozk 1812. Im Russlandfeldzug ging das bayrische Korps von 30.000 Mann fast zur Gänze zugrunde - an sie erinnert der düstere Obelisk auf dem Münchener Karolinenplatz. "Auch sie starben für des Vaterlandes Befreyung", meldet die Inschrift, die König Ludwig I., der Bauherr der Befreiungshalle und der Walhalla, formulierte.

Es war der von Napoleon geförderte General Wrede, der sich in diesen Kriegen, namentlich in Tirol, auszeichnete, der nun am 8. Oktober, eine Woche vor Leipzig, die bayrischen Truppen durch den Vertrag von Ried in die Reihen der Alliierten führte. Die weiteren Schlachten 1814, bei Bar-sur-Aube und Brienne, halten Schlachtenbilder und Münchener Straßennamen fest, und in der Feldherrnhalle wacht Wrede gemeinsam mit Tilly über Bayerns widerspruchsvolle Waffenehre.

Noch auf dem Leipziger Schlachtfeld traten württembergische und sächsische Verbände zu den Verbündeten über, nur Sachsenkönig Friedrich August wahrte Napoleon bis zum bitteren Ende die Treue, was zu seiner Gefangensetzung führte und Preußens Verlangen stärkte, möglichst viel von Sachsen an sich zu reißen.

Das Wort "Völker"

Der Begriff "Völkerschlacht" bereitete sich auf vielen Ebenen vor. "Kriegsvölker" als militärische Gefolgschaft klingt ebenso nach wie das "teutsche Volksthum", auf das Jahn seine wehrhafte Turnerei in diesen Jahren stützen wollte, verhängnisvoll weiterwirkend in der "völkischen" Tradition deutschen Selbstverständnisses. Gleichzeitig tönte wortgewaltig Ernst Moritz Arndt vom "Gott, der Eisen wachsen ließ", von "des Teutschen Vaterland" - "Das ganze Teutschland soll es sein!" In seinen "Reden an die deutsche Nation" berief sich der einst für die Französische Revolution begeisterte Philosoph Fichte auf ein "Urvolk". Es blieb nicht aus, dass Napoleon-, Franzosen- und Fremdenhass das deutsche Nationalbewusstsein in seinen Ursprüngen prägten und deformierten.

Im Vorfeld der Schlacht beobachteten der preußische Oberst Karl von Müffling und der im Befreiungskrieg engagierte "Naturphilosoph" Heinrich Steffens den Truppenaufmarsch, unter ihnen die vielsprachigen "Österreicher" mit böhmischen Soldaten, ungarischen Husaren und kroatischen Grenzern.

Noch auffälliger waren die russischen lanzenbewaffneten Kosaken auf ihren struppigen Pferden (sie haben übrigens bei ihrem Einzug in Paris das Wort Bistro - schnell, schnell! - geprägt) oder gar mit Pfeil und Bogen bewaffnete Baschkiren. Historisch Gebildete fühlten sich an die Völkerwanderungszeit erinnert, und Müffling setzte den Begriff "Völkerschlacht", die "das Schicksal der Welt entschieden" habe, zentral in seinen Armeebericht vom 19. Oktober. Vorher noch, als Österreich im Sommer schwankte, hatte der preußische Junker-poet Max von Schenkendorf den "deutschen Kaiser Franz" zur "Völkerschlacht" gerufen.

Das Schlachtgeschehen

Am 16., 18. und 19. Oktober vollzog sich in einer Reihe von Einzelgefechten, Reiterschlachten, Artillerieduellen und Häuserkämpfen rings um Leipzig die bis dahin größte Schlacht der Geschichte - etwa eine halbe Million Kombattanten war involviert, ein Fünftel davon fiel oder war verwundet, der Typhus der Notlazarette griff auch auf die Zivilbevölkerung über.

Beim Rückzug fand Fürst Poniatowski im hochgehenden Fluss Elster den Tod - zu früh war die Brücke gesprengt worden. Mit diesem in Wien geborenen Neffen des letzten polnischen Königs starb der Hoffnungsträger eines wiederhergestellten polnischen Staates. Seine Gebeine wurden in die Königsgruft des Krakauer Wawel überführt. Noch war Napoleon nicht endgültig geschlagen, er brach sich bei Hanau Bahn durch die bayrisch-österreichischen Truppen unter Wrede. Zur Jahreswende 1813/14 wurde der Krieg über den Rhein nach Paris getragen, Napoleon ging in das Exil von Elba.

Der Sieg von Leipzig war wesentlich das Werk der Stabschefs des bedächtigen Schwarzenberg und des alten Haudegens Blücher: Radetzky und Gneisenau. Die Monarchen hielt man fern vom Schuss - ihre Zuschauerrolle wurde von Inszenierungen überhöht, die ihre Vorbilder in Napoleons Schauspielertalent hatten: Die einander händedrückenden, umarmenden, bruderküssenden Arrangements auf dem Floß im Njemen bei Tilsit 1807 und beim Erfurter Kongress 1808 wurden unter verkehrten Vorzeichen auf dem Leipziger Schlachtfeld virtuell nachgestellt. Niemals kamen die Monarchen auf dem Feldherrenhügel so zusammen, wie dies Johann Peter Krafft auf seinem Monumentalgemälde für das Invalidenhaus (heute im Heeresgeschichtlichen Mueum) darstellte, ebenso wenig gab es die Siegesmeldung Schwarzenbergs in dieser Form.

Die Stilisierung ging weiter zu gemeinsamem Gebet, womöglich kniend, und führte zur Ikonographie der kommenden Heiligen Allianz. Als Zar Alexander und König Friedrich Wilhelm am 25. September 1814, zu Beginn des Wiener Kongresses an der Taborlinie von Kaiser Franz begrüßt wurden, stellten sie händehaltend das Tableau von Leipzig nach.

Eine andere, in ihren Wurzeln demokratische Tradition ging von den Burschenschaften aus, die am 18. Oktober 1817 beim Wartburgfest der Völkerschlacht und der Reformation von 1517 mit der Parole "Ehre, Freiheit, Vaterland" gedachten und gegen Reaktion und Polizeidruck protestierten. Die Deutschen hatten, wie Friedrich Engels anmerkte, "ihren Freiheitsrausch auszuschlafen und sich, erwachend, in dem alten Verhältnis von Allerhöchst und Alleruntertänigst wiederzufinden." Sie gerieten "in die Sackgasse der Deutschtümelei. Nur wenige ausgezeichnete Geister schlugen sich durch das Labyrinth und fanden den Pfad, der zur wahren Freiheit führt."

Kritisches Gedenken

Dieser Komplex von blutiger Realität und heroischen Mythen soll gegenwärtig in Leipzig im Schatten des monströsen Völkerschlachtdenkmals von 1913, das im Zeichen des wilhelminischen Kaiserreichs am Vorabend des imperialistischen Kriegs errichtet wurde, kritisch überprüft werden. Alle Stadien der deutschen Geschichte spiegeln sich in der Instrumentalisierung der "Helden nach Maß" - so der Titel der Leipziger Ausstellung.

Nicht nur Fachtagungen und Biwaks zum militärischen Geschehen sollen nach der Formung von Geschichtsbildern als "lebendige Historie" am Ursprung der Moderne fragen. Es geht um viel: Wie können Volk und Freiheit als Demokratie zusammenfinden, was bedeuten Vaterland und Nation (im Plural) in Europa, in der Welt im Zeichen des Wandels und der Krise? Schließlich: Was lernen wir aus Krieg und Frieden der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft? Auch für Österreich gelten diese Fragen, die mit bürgerlicher Revolution, Geburt der Nationen und Völkerschlachten vor zwei Jahrhunderten gestellt wurden.

Vor hundert Jahren gab die Gemeinde Wien allen Schülern eine Festschrift zur Jahrhundertfeier der Befreiungskriege 1813 an die Hand, verfasst vom katholisch-konservativen Historiker und Publizisten Richard Kralik und hübsch illustriert vom Verlag Gerlach & Wiedling herausgegeben.

Das Büchlein schließt mit einer pathetischen Apotheose des Bündnisses mit dem "neuen Deutschen Reich": "Die Lösung der sogenannten orientalischen Frage ist seit den Kreuzzügen, seit Prinz Eugen auch eine Sache Österreichs (durch) eine endgültige Angliederung der Provinzen Bosnien und Hercegovina an das österreichisch-ungarische Reich. (. . . ) Für ein Volk, ein Reich, eine Stadt handelt es sich immer um Dasein oder Vernichtung, um Sieg oder Fall. Das ist das Wesen der Weltgeschichte, das ist der Sinn des Lebens."

Die Balkankriege waren im Gange, und es sollte kein Jahr mehr bis zu den Schüssen von Sarajewo dauern. Die Erinnerung an die Leipziger Völkerschlacht und ihre Folgen bis zum Wiener Kongress, Waterloo und weiter wird unheimlich überschattet von der Katastrophe Europas im Weltkrieg.

Wolfgang Häusler,geboren 1946, war von 1984 bis 2003 ordentlicher Univ. Prof. für Österreichische Geschichte an der Universität Wien.