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Von Simon Rosner

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Die Staatsanwaltschaft Bochum war ein wenig unkonkret, sprach am Freitag zwar von 15 vermeintlich manipulierten Spielen im Europacup, nannte aber keine Namen. Die Uefa tat dies nun, fünf Vereine stehen unter Verdacht. Wer glaubte, das Champions-League-Finale sei geschoben gewesen, wurde freilich enttäuscht. Es sind Partien der Qualifikation und Klubs betroffen, die man kaum kennt. So attraktiv die Königsklasse für Liverpool und die Europa League vielleicht für Rapid sein mag, die Qualifikation mit ihren weiten, teuren Reisen ist es nicht. Und Klubs wie Shkodra wissen, dass sie nicht dorthin kommen, wo es finanziell interessant wird. Der Kampf gegen Betrug müsste deshalb auch hier ansetzen, das Europacup-Format überdacht werden.