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Nick Neururer

Von Matthias Nagl und Klaus Huhold

Reflexionen

Der in Österreich und Afrika tätige Spielervermittler Nick Neururer über seine Erfahrungen mit Fußballern des Schwarzen Kontinents - und die Chancen afrikanischer Teams bei der WM.


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Wiener Zeitung: Herr Neururer, wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich ausgerechnet auf Afrika spezialisiert haben? Nick Neururer: Als Fußballliebhaber und Journalist hat mich Afrika fasziniert, und die Reiselust hat wohl auch mitgespielt. Ein Besuch beim Afrika-Cup 1986 in Ägypten hat dann mein Interesse an Afrika noch vergrößert. Zudem habe ich als Österreicher im internationalen Fußball, als Tiroler im österreichischen Fußball und als Mensch aus einem kleinen Ort in Tirol früh gemerkt, dass man sich auf Nischen konzentrieren muss, wenn man keinen großen Namen hat und doch etwas Spezielles machen will.

Apropos Nischen - ist das auch ein Grund, warum Sie hauptsächlich in Burkina Faso tätig sind?

Ja. Als österreichischer Spielervermittler macht es keinen Sinn, nach Nigeria oder Kamerun zu gehen, weil dort komme ich an die besten Spieler nicht heran, die wollen alle in die großen Ligen, nicht nach Österreich. Aber in Burkina Faso, oder etwa auch in Mali oder Benin, hat man die Möglichkeit, die besten Spieler des Landes unter Vertrag zu nehmen und sie nach Österreich oder anderswohin zu transferieren.

Wie scouten Sie einen Akteur, wie entscheiden Sie sich für einen bestimmten Spieler?

Ich schaue mir Spiele, Akademien und Klubs an. Und erst wenn ich überzeugt bin, dass ein Spieler wirklich das Zeug hat, in Europa zu bestehen, werde ich aktiv. Ein Spielertransfer von afrikanischen Spielern verläuft ja nicht so wie ein innereuropäischer Transfer. Wenn ein afrikanischer Spieler nach Europa geht und scheitert, dann kann er nicht mehr zurück, das erlauben sein Ehrgefühl und die sozialen Strukturen nicht. Wenn ein Afrikaner Geld verdient, dann muss er das teilen und ist verpflichtet, etwas davon abzugeben. Daran hält sich jeder, denn wenn er das nicht macht, ist er geächtet. Und wenn es ein Spieler in Europa nicht schafft, ist er auch geächtet. Und dann hat er ein Problem. Das kann dazu führen, dass er in Europa bleibt, auch wenn es ihm hier schlechter geht als in Afrika. Als Gescheiterter zurückzukehren, ist so gut wie unmöglich. Das ist natürlich eine Situation, die katastrophal ist - nicht nur für den Spieler, auch für mich und alle anderen Beteiligten.

Nick Neururer. Foto: Andreas Pessenlehner

Deswegen beobachte ich einen Spieler solange, bis ich zu dem Punkt komme, wo ich mir sicher bin, dass dessen Profikarriere klappen wird. Eine hundertprozentige Garantie hat man natürlich nie, aber ich kann nichts auf Risiko machen.

Wenn Sie von einem Spieler überzeugt sind - wie treten Sie an ihn heran und gewinnen sein Vertrauen?

Mittlerweile habe ich in meinen Schwerpunktregionen viele Kontakte - etwa mit Leuten aus den Fußballakademien oder Trainern. Das geht hinauf bis zum Minister, und dann arbeitet man natürlich unter erleichterten Bedingungen. Wenn man erst einmal Erfahrungen in Afrika gesammelt hat, ist das eigentlich ein Kontinent, wo man sich sehr leicht zurechtfindet. Am Anfang ist es allerdings schwer, weil man ja Scheuklappen trägt und einem vieles mühsam und gefährlich erscheint. Wenn man sich aber einmal sicher bewegt und sich in Afrika einen Namen gemacht hat, merkt man, dass viele Dinge viel leichter zu bewerkstelligen sind als in Europa. Mit den Spielern in Kontakt zu treten, ist dann eigentlich kein großes Problem.

Man muss dabei aber auf jeden Fall die Familie einbinden. Vertrauen bekommt man in Afrika als renommierter Akteur der Fußballbranche eher zu viel als zu wenig. Die Jungs wollen alle nach Europa. Vertrauen zu gewinnen, ist leicht, Vertrauen zu erfüllen, ist die weitaus schwierige Aufgabe.

Man gewinnt das Vertrauen also auch aufgrund der großen Hoffnungen, die sich die Menschen machen?

Natürlich. Und das ist schon ein Problem. Ein afrikanischer Spieler wird alles aufsaugen und jede kleinste Möglichkeit ergreifen, um nach Europa zu kommen. Doch diese Einstellung wird oft ausgenützt und richtet Schaden an.

Also von Leuten, die das ausnutzen . . .

Heute nicht mehr in dem Maße, wie das noch in den 1980er und 90er Jahren der Fall war. Mittlerweile sind die Regeln der Fifa so streng und die politischen Hürden bei der Einreise in europäische Staaten so hoch, dass zwielichtige Gestalten fast keine Chance mehr haben. Ein Afrikaner darf erst transferiert werden, wenn er 18 Jahre alt ist, es geht nichts mehr ohne Ausbildungsentschädigung, Freigabe und all die anderen Formalitäten.

Der an einem afrikanischen Spieler interessierte Verein darf nur mit einem von der Fifa lizenzierten Vermittler einen Kontrakt abschließen. Mit dieser Lizenz war früher eine hohe Kaution verbunden, nun ist es eine Berufshaftpflichtversicherung. Das soll dazu dienen, dubiosen Geschäften Einhalt zu gebieten.

Hinzu kommen die Hürden einer Einreisegenehmigung, eines Visums, einer Arbeitsbewilligung, Verpflichtungserklärungen, finanzielle Garantien - es ist so viel zu beachten, dass das alles keinen Sinn macht, wenn man nicht längerfristig plant und alles gut vorbereitet und durchgeführt wird. Die Keilerei von Typen aus allen möglichen Ländern Europas, von denen es in den 80er und 90er Jahren gewimmelt hat, ist jetzt unmöglich geworden.

Aber was geht dann doch schief? Schließlich landen ja Dutzende junger afrikanischer Männer, die Fußballprofis werden wollten, auf den Straßen Europas.

Das entspricht meiner Meinung nach nicht der Wahrheit. Es landen zwar viele Afrikaner auf der Straße, aber die kommen nicht als Fußballer ins Land, sondern über Schlepper und illegale Kanäle und träumen halt auch von einer Fußballkarriere. Doch sie kommen ohne Einladung, ohne lizenzierte Agenten und probieren einfach ihr Glück. Sie versuchen sich irgendwie durchzuschlagen und hoffen darauf, sich als Fußballspieler durchzusetzen. Und landen dann auf der Straße und haben es sehr schwer.

Es gibt natürlich auch Spieler, die als Profis geholt werden, aber es dann doch nicht schaffen. Aber das, würde ich meinen, ist der geringste Teil. Vieles wird in Europa falsch eingeschätzt, weil nicht unterschieden wird, ob jemand über einen lizenzierten Agenten oder auf gut Glück nach Europa kam.

"Wenn man erst einmal Erfahrungen in Afrika gesammelt hat, ist das eigentlich ein Kontinent, wo man sich sehr leicht zurechtfindet": Nick Neururer im Gespräch mit den "Wiener Zeitung"-Mitarbeitern Matthias Nagl (l.) und Klaus Huhold. Foto: Andreas Pessenlehner

Viele Spieler landen ja schon in Afrika bei europäischen Klubs, nämlich in den Nachwuchsakademien. Welche Rolle spielen diese mittlerweile im afrikanischen Fußball?

Es hat in den vergangen Jahren einen wahren Boom an Akademiegründungen gegeben - von selbst ernannten einheimischen Dorfakademien bis zu Zweigstellen großer Klubs, die oft mit enormem Aufwand betrieben werden. Zu einem guten Teil leisten diese Akademien die Ausbildungsarbeit, weil auf Klubebene die Nachwuchsarbeit auf sehr schwachen Beinen steht.

Aber auch die Akademien werden wohl unterschiedliche Qualität haben.

Sicher, es gibt seriöse und weniger seriöse. Und letztere versuchen mit allen möglichen Tricks, Spieler an sich zu binden. Aber die Spieler und deren Familien haben mittlerweile mehr Erfahrung, haben schon viel gehört und wissen viel. Die gehen nicht mehr jedem auf den Leim. Die Leute erkundigen sich gründlich, welche Akademie gut ist und welche nicht. Das ist ein Markt, der sich reguliert.

Hängt das auch von dem Bildungsstand der Familie ab?

Das ist sicher ein wichtiger Aspekt, aber der Bildungsbegriff in Afrika ist auch ein anderer als in Europa. Bildung holt man sich oft nicht in der Schule, sondern tagtäglich auf der Straße. Dort saugen alle eine Fülle von Informationen auf. Die Menschen wissen dann im konkreten Fall meist, an wen sie sich wenden sollen und wo sie Informationen bekommen. Zu glauben, sie wären ahnungslos, ist falsch. Die jungen afrikanischen Spieler sind extrem gut über den globalen Fußball informiert, über das Fernsehen und Internet, die wissen mehr als die meisten jungen Österreicher. Sie schauen Tag und Nacht Fußball, kennen nicht nur alle Stars, sondern jeden Afrikaner, der in Europa spielt.

Es ist aber klar, dass nicht jeder Spieler aus den Akademien in Europa Profi werden kann. Was passiert mit den Spielern, die scheitern?

Die seriösen Akademien bieten immer auch eine schulische Ausbildung. Es sind übrigens nicht nur die europäischen Ligen, die für Afrikaner attraktiv sind, sondern auch die arabischen Länder. Und in Afrika selbst, in Ägypten, Tunesien, Angola oder dem Kongo, lässt sich ebenfalls gutes Geld verdienen.

Der Kongo ist doch ein verwüstetes Land!

Aber dort sollen Spitzenspieler bis zu 500.000 Euro netto im Jahr verdienen. Im Kongo gibt es wegen der Bodenschätze ein paar große, global operierende Firmen. Und da gibt es halt - wie in Europa - fußballverrückte Oligarchen, die sehr viel Geld in den Fußballsport stecken.

Wie geht es den Spielern, die es in Europa geschafft haben? Sie kommen oft aus ärmlichen Verhältnissen, sind dann Stars und verdienen astronomisch hohe Gehälter.

Wie Afrikaner mit ihrem Status als Profi in Europa umgehen, ist ein eigenes Kapitel. Für mich ist es immer sehr wichtig, dass die Bindung zu den Wurzeln, zu den Familien von Anfang an intakt bleibt. Damit der Spieler in jener Phase, in welcher der Verdienst rasant ansteigt, nicht die Relationen verliert. Spieler aus Westafrika sind ohnehin tief verwurzelt in ihren Familien. Die kommen nach Europa, um Fußball zu spielen, Geld zu verdienen und dann in ihre Heimat zurückzukehren. Die wollen nicht in Europa bleiben. Sie wollen sich nach der Fußballerkarriere in der Heimat eine gute Existenz aufbauen, und in der Zeit, in der sie Fußballprofi sind, die Familie versorgen.

Das Problem besteht aber darin, dass die Bedürfnisse oder Ansprüche der Familie immer höher sind als der Verdienst der Spieler. Da kann ich mich persönlich schwer einmischen, innerfamiliäre Angelegenheiten überschreiten meine Kompetenz. Ich kann nur mein Möglichstes tun, dass dem Spieler nicht alles aus der Hand gerissen wird, und dass er das Geld nicht in riskante Projekte steckt. Aber in den meisten Fällen sind die Spieler ohnehin vernünftig genug, ihr Einkommen nachhaltig in ihrer Heimat anzulegen.

Oft kommen ja auch Angehörige der Spieler mit nach Europa. Ist das nicht ein Vorteil, wenn die Spieler im Ausland ihr gewohntes Umfeld um sich haben?

Natürlich. Die Spieler haben immer Leute aus ihrer Region um sich und finden sich deshalb im fremden Europa besser zurecht. Wenn ich afrikanische Spieler hole, versuche ich immer, sie irgendwo zu zweit unterzubringen. Wenn Spieler alleine sind, tun sie sich schwerer, und der Verein auch. Denn er muss den Spieler dann quasi ständig betreuen. Wenn ein Spieler alleine ist, wird er unweigerlich Kontakt zu anderen Afrikanern suchen, und die könnten ja aus einem zwielichtigen Milieu kommen. Wenn zwei Fußballer aus derselben Region zusammen zu einem Klub kommen, dann ist die Chance, dass sie sich etablieren, viel größer und die Arbeit für den Klub leichter.

Spielt es auch eine Rolle, welchem Verein man einen Spieler anbietet? Oder war es Zufall, dass etwa Ihr Spieler Jonathan Pitroipa beim SC Freiburg landete?

Nein, im Gegenteil. Ich wusste genau, dass der damalige Freiburg-Trainer Volker Finke eine gute Hand für Afrikaner hat. Und dass der Klub Strukturen hat, wo die Integration funktionieren kann. Freiburg hat aus Afrika grundsätzlich immer zwei Spieler geholt, so auch von mir. Das war sehr hilfreich. Wenn man die Möglichkeit hat, mit Trainern zusammenzuarbeiten, die schon Afrika-Erfahrung haben, ist das ein Riesenvorteil. Aber in Österreich gibt es diesbezüglich wenige Klubs und Trainer. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung; das hängt mit unserer Geschichte zusammen. Ein weiterer Punkt kommt hinzu: Wenn in Österreich ein Afrikaner verpflichtet wird, dann soll er womöglich in der nächsten Woche schon spielen. Die afrikanischen Spieler brauchen aber oft relativ lange, um sich zu akklimatisieren und ihre vollen Qualitäten auszuspielen. Ein guter Klub wird ihnen diese Zeit geben. In Österreich hat man diese Zeit in der Regel aber nicht. Dass ein junger afrikanischer Spieler die Mannschaft auf Anhieb stärker macht, passiert eigentlich selten.

Also ist auch ein guter Kontakt zu den Trainern für Ihre Arbeit wichtig.

Enorm wichtig. Einen Spieler zu einem Verein zu bringen, wo man an den Qualitäten des Trainers zweifelt, hat keinen Sinn.

Was bedeuten bzw. bewirken dann Trainerwechsel?

Sie können folgenschwer sein. Pitroipa wurde zum Beispiel von Huub Stevens nach Hamburg geholt. Der hat den Spieler genau gekannt und für bestimmte Aufgaben engagiert. Als Pitroipa in Hamburg war, ging Stevens aus familiären Gründen nach Holland zurück. Dann kam Martin Jol, der ganz andere Ansichten hatte. Es hat dann schließlich trotzdem gut funktioniert, aber am Anfang war es kompliziert. Die Trainerfrage ist ein ganz wichtiger Faktor für die Entwicklung eines Spielers, und er ist bei afrikanischen Spielern noch höher zu bewerten. Es gibt Spielertypen, denen es egal ist, wer Trainer ist. Bei afrikanischen Spielern aber ist etwa der Tritt in den Hintern oft die falsche Methode. Ihnen muss man vielmehr Selbstvertrauen geben, dann entwickeln sie sich gut.

Afrikanische Nationalmannschaften schöpfen das große Potenzial, das ihnen zugesprochen wird, selten aus. Bei der letzten WM überstand mit Ghana nur ein einziger afrikanischer Teilnehmer die Vorrunde. Trainer wechseln schnell in Afrika, und immer wieder wird berichtet, dass sich Minister in Aufstellungen einmischen. Stehen sich diese Länder selber im Weg?

Inzwischen hat der afrikanische Fußball einen hohen Stellenwert. Ohne afrikanische Spieler ist der europäische Spitzenfußball nicht mehr denkbar. Die Afrikaner haben sicher schon das Niveau der Südamerikaner erreicht, wenn nicht sogar überschritten. Die individuelle Qualität der Spieler ist enorm hoch. Sie spielen in den allerbesten Mannschaften. Die Qualität der afrikanischen Nationalmannschaften kann deshalb nicht mit jener anderer Teams mithalten, weil die Strukturen der Verbände auf wackeligen Beinen stehen und viele Dinge nicht professionell gemacht werden. Das lässt sich nicht kurzfristig ändern.

Hängt das mit dem allgemeinen Entwicklungsstand von Dritte-Welt-Ländern zusammen, oder ist das ein Vorurteil?

Das würde ich eher für ein Vorurteil halten. Selbst wenn wir in Österreich viele erfolgreiche Legionäre hätten, bin ich mir nicht sicher, dass wir automatisch auch ein gutes Nationalteam hätten. Wir haben in manchen Bereichen ja ähnliche Probleme wie die afrikanischen Länder, nur dass diese dort in weit stärkerem Maß auftreten. Es wird interveniert, es werden Interessen abgesteckt, es mangelt an Kontinuität. Deshalb werden bei der jetzigen Weltmeisterschaft die Afrikaner die in sie gesetzten Erwartungen wahrscheinlich nicht ganz erfüllen können. Aber ich glaube schon, dass sie kontinuierlich ein bisschen weiter Richtung Spitze vordringen.

Zur Person

Nick Neururer, 57, arbeitet als Fußball-Scout und Spielervermittler. Der Tiroler gilt aufgrund regelmäßiger Tätigkeit in Afrika als ausgewiesener Fußball-Experte des Kontinents. Als Fußballer kam er aufgrund zweier schwerer Verletzungen, die er sich beim Skifahren in jungen Jahren zugezogen hatte, nicht über die Regionalliga hinaus, wurde aber in die Tiroler Auswahl berufen.

Neururer war beruflich zunächst als Sportjournalist für das Fachmagazin "Fußball" tätig, von 1986 bis 1996 dann bei der "Kronen Zeitung", die letzten Jahre als Sportchef für Tirol. Zusätzlich war er Korrespondent für das deutsche Fachmagazin "Kicker" und absolvierte die Trainerausbildung. Sechs Jahre trainierte er den SC Kundl in der Regionalliga. Von 1998 bis 2001 war Neururer Sportdirektor bei Austria Salzburg, danach arbeitete er als Scout unter anderem für den FC Tirol, Red Bull Salzburg und Celtic Glasgow. Seit er Mitte der 1990er Jahre als einer der ersten Österreicher die Fifa-Lizenz für Spielervermittler bekam, betreut er, mit Unterbrechungen, Fußballer - zumeist aus Österreich oder Afrika.