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ÖBB-General will Position behalten

Von Veronika Gasser

Wirtschaft

ÖBB-General Rüdiger vorm Walde hat es nicht leicht. Die Anzeichen, wonach bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 23. September über seine Ablöse als Holding-Chef beraten wird, nehmen zu. Der Deutsche will davon jedoch nichts wissen.


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Vorm Walde sträubt sich, die Position des Holding-Vorstandes zu räumen, wie es ihm dem Vernehmen nach vom Aufsichtsrat Ende August nahegelegt wurde. Die "Wiener Zeitung" hat ausführlich berichtet. Damals wurde er auch zum neuen Vorstand für Personenverkehr ernannt.

Sein bis August 2006 laufender Vertrag laute auf auf Vorstandsvorsitzender und er habe vor ihn zu erfüllen. "Man weiß nie, was die Gremien beschließen. Ich schließe Verträge, um sie zu halten".

In zwei Wochen wird entschieden, wer dem Kurzzeit-Holding-Vorstand Josef Moser nachfolgen soll. Der ehemalige FP-Parlamentsdirektor wurde Präsident des Rechnungshofes. Als aussichtsreicher Bewerber gilt Asfinag-Direktor Walter Hecke. Ihn reizt die Infrastruktur. Ob er vorm Walde ablöst, werden die Gremien vielleicht schon bald entscheiden.