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Olli, warum nur?

Von Mathias Ziegler

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"Ich kann nichts, aber das kann ich gut", soll der US-Schauspieler Adam Sandler einmal gesagt haben. Der Satz könnte aber auch von Oliver Pocher stammen. Dieser verlässt sich in seiner neuen "Late Night"-Show bei Sat1 allein auf seinen Brachialhumor. Das ist zwar eine Zeit lang ulkig, irgendwann wird es aber doch nervig. Mut zur Dreistigkeit allein macht halt doch noch keinen TV-Profi.


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Bei Harald Schmidt war der Olli ja noch erträglich, als quengelnde Ulknudel - selbst Stefan Raab ist subtiler - im Kontrast zum altersweis(s)en Herrn Professor und dessen spitzer Zunge. Aber als Einzelkämpfer lässt er die Machete zu brutal niedersausen und trifft dann mitunter auch den eigenen Fuß. Wie zum Beispiel, nachdem er die Zuseher über einen Fremdsprachenkurs für Guido Westerwelle abstimmen ließ und danach in einem Interview selbst fremdländisch daher radebrechte. Ob Sat1 jetzt noch über den Einkauf froh ist?