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One: Preiskampf wird weitergehen

Von Sissi Eigruber

Wirtschaft

Bei Handysteuer kein Netzausbau in Niederösterreich. | Wien. One, der drittgrößte Mobilfunkbetreiber Österreichs, hat im ersten Halbjahr 2005 zwar einen Umsatz- und Ergebnisrückgang verzeichnet, aber One-Chef Jorgen Bang-Jensen zeigt sich trotzdem angriffslustig: "Ich werde dafür sorgen, dass der Preiswettbewerb weiter geht", sagte Bang-Jensen am Dienstag Abend vor Journalisten.


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Zudem soll der Kundenstock bis Ende 2007 von derzeit 1,7 auf über 2 Millionen Kunden anwachsen. Mit einer Steigerung der Kundenzahl rechnet das Unternehmen sowohl bei One als auch bei der Diskont-Tochter Yesss!. Neben Neukunden werde One auch Kunden von seinen Mitbewerbern gewinnen. Allein vom Betreiber tele.ring, der von T-Mobile übernommen wird, werden 10 Prozent der Kunden zu anderen Anbietern wechseln, schätzt Bang-Jensen.

Zu den One-Shops sollen pro Jahr 5 bis 10 neue dazu kommen (derzeit sind es 44). Auch das Netz soll weiter ausgebaut werden. Niederösterreich könnte von den Investitionen allerdings ausgespart bleiben, falls die Handysteuer eingeführt wird, gab der One-Chef "als Message an Herrn Pröll" zu verstehen. Der Preiswettbewerb müsse jedenfalls konstruktiver werden, schließlich müsse One die bisherigen Investitionen von 1,8 Mrd. Euro auch irgendwann wieder zurückverdienen, betonte Bang-Jensen.

Der Umsatz von One ging im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 332 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer (Ebit) sank von 35 auf 21 Mi. Euro. Auch das Gesamtjahr werde voraussichtlich unter dem Vorjahr liegen.