)
Der US-Autobauer General Motors (GM) will 55 Prozent der Opel-Anteile an den Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank verkaufen. Eine entsprechende Empfehlung hat der GM-Verwaltungsrat am Donnerstag ausgesprochen.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 16 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Die Opel-Treuhandgesellschaft stimmte am Donnerstag dem Verkauf zu. Vertreter der deutschen Bundes- und Landesregierungen sowie die Opel-Belegschaft begrüßten den geplanten Deal. Der GM-Verwaltungsrat gab schon in der Nacht grünes Licht
Es seien aber noch mehrere "Schlüsselfragen zu klären", "definitive Vereinbarungen" sollten in den nächsten Wochen vorliegen, hieß es in einer Aussendung. Das Closing solle in den nächsten Monaten erfolgen.
Beim Verkauf von Opel an Magna/Sberbank soll die Belegschaft weitere zehn Prozent übernehmen. GM will 35 Prozent an der neuen Gesellschaft "New Opel" halten.
Zu den "Schlüsselfragen" rechnet GM eine verbindliche Zusage der Gewerkschaften, den Deal und die notwendigen Restrukturierungsschritte zu unterstützen sowie einen Abschluss über ein "definitives Finanzierungspaket" mit der deutschen Regierung.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor die Empfehlung des GM-Verwaltungsrats begrüßt, aber erklärt, es gebe noch "verhandelbare Dinge", um die sich die Treuhandgesellschaft kümmern werde. GM habe jedenfalls signalisiert, die "Finanzierungsbedingungen zu akzeptieren".
Neben dem Überbrückungskredit von 1,5 Mrd. Euro, der Opel seit Monaten über Wasser hält, wollen Bund und Länder dem Opel-Käufer Magna weitere 3 Mrd. Euro an Bürgschaften gewähren.
Siehe auchDossier: Magna-Opel-Deal

)
)
)