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Ornithologie im Fußball

Von Simon Rosner

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Der Mensch braucht Glück. Und Fußballer erst recht, wenn sie Erfolg haben wollen. Die einen brauchen ein bisschen davon, die anderen ein bisschen viel. Die österreichischen Kicker gehören eindeutig letzterer Gruppe an. Diesmal war das Glück ein ambivalentes Vogerl. Zuerst Pech bei der Auslosung, dann Glück gegen Frankreich. Dem Pech auf den Färöern (gefühlte 37 Chancen) folgte Glück gegen Rumänien (zwei Quasi-Eigentore) sowie Pech in Serbien (Lattenschuss). Auch wenn das Glück nun in Bukarest zurückkehrte, hätte Fortuna diesmal mehr helfen müssen, um zumindest Zweiter zu werden. Das junge Nationalteam erlaubt aber zumindest die Fantasie, dass es, wenn man es kontinuierlich aufbaut, bald ein bisschen weniger Glück benötigen wird. Doch eines muss jedem klar sein: Gute Leistungen allein werden trotzdem nicht reichen.