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Positive Signale auch von Valentin Inzko. | Ostermayer erfreut. | Klagenfurt. Die Urabstimmung unter den Mitgliedern der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen über das im Wesentlichen ausverhandelte Ortstafelpaket hat ein klares Ja zu der gefundenen Lösung ergeben. Wie Obmann Bernard Sadovnik am Donnerstag erklärte, hätten 88 Prozent den erzielten Kompromiss befürwortet.
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"Daraufhin hat der Vorstand einen einstimmigen Beschluss gefasst, dass wir die Lösung mittragen", so Sadovnik.
Mehr als 250 Mitglieder der Gemeinschaft hatten sich an der Urabstimmung beteiligt, Sadovnik hatte bereits im Vorfeld für ein positives Ergebnis geworben. "Das sind rund 20 Prozent unserer Mitglieder und nicht nur ein paar Funktionäre", unterstrich der Obmann. Er sei nun sehr zuversichtlich, dass bei der finalen Gesprächsrunde am Dienstag in Klagenfurt ein positiver Abschluss gefunden werde, zumal auch vom Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Valentin Inzko, zuletzt Signale in Richtung einer Zustimmung gekommen seien.
Der Zentralverband der slowenischen Organisationen Kärntens wird erst nach dem Abschluss der "Feinabstimmung", die wohl letztlich 164 oder 165 zweisprachige Ortstafeln ergeben wird, über das Resultat entscheiden. Obmann Marjan Sturm hat aber bereits angekündigt, dass man den Kompromiss mittragen werde. Die Zwischenergebnisse sind bereits bei internen Sitzungen des Zentralverbandes diskutiert worden.
Ostermayer erfreut
"Ich freue mich, dass sich nun ein Sieg der Vernunft abzeichnet", kommentierte Staatssekretär Josef Ostermayer zum Ja der Kärntner Slowenen. "Die Vorzeichen stehen sehr gut, dass es kommende Woche zu einer vernünftigen Lösung kommen wird." (apa/red.)
Wer sich bewegt, verliert
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+++ Die Eckpunkte der Ortstafel-Einigung
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