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Österreicher wurden in 100 Jahren zweimal prämiert

Von Rainer Mayerhofer

Politik

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Zweimal in der hundertjährigen Geschichte des Friedensnobelpreises kamen die Preisträger aus Österreich: Bertha von Suttner bekam die Auszeichnung 1905 und der Gründer der Zeitschrift "Die Friedenswarte", Alfred Hermann Fried 1911.

Den ersten Friedensnobelpreis im Jahre 1901 teilten sich der Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Jean Henri Dunant und der Gründer der ersten französischen Friedensgesellschaft, Frederic Passy. 19mal, darunter in den beiden Weltkriegen, wurde der Preis überhaupt nicht verliehen. 1917 und 1944 erhielt ihn das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Prominente Preisträger waren u.a. die US-Präsidenten Theodore Roosevelt (1906) und Thomas Woodrow Wilson (1919), Albert Schweitzer (1952), UN-Generalsekretär Dag Hammerskjöld (posthum 1961), Martin Luther King (1964), Willy Brandt (1971), Henry Kissinger (1973), Andrej Sacharow (1975), Anwar el Sadat und Menachem Begin (1978), Lech Walesa (1983), Erzbischof Desmond Tutu (1984), Elie Wiesel (1986), der Dalai Lama (1989), Michail Gorbatschow (1990), Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi (1991), Nelson Mandela und William de Klerk (1993), Yasser Arafat, Shimon Peres und Yitzhak Rabin (1994). Im Vorjahr wurde der Südkoreaner Kim Dae Jung ausgezeichnet.