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Österreicher sind in Athen nicht nur als Touristen allgegenwärtig. In den Supermärkten sind heimische Produkte präsent (Energydrinks, Milchprodukte) städtische Wasserleitungen, zahlreiche Einrichtungen am neuen Flughafen (Kacheln, Zäune, Feuerwehreinrichtungen und Notgeneratoren), die Weichen der neuen U-Bahn und viele andere Infrastrukturprojekte kommen aus österreichischer Hand. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele seien aktuell eine Reihe von Großprojekten für österreichische Firmen interessant, weiß Wilhelm Galathovics, Österreichischer Handelsdelegierter in Athen. Als Beispiele nennt Galathovics die Autobahnverbindung Patras-Athen-Saloniki ("Egnazia"), Vier- und Fünfsternhotels in Athen, lokale Flughäfen, Yachthäfen sowie Projekte zur Trinkwasseraufbereitung und zur Abfallbeseitigung.
Im Außenhandel mit Griechenland kann Österreich auf einen deutlichen Überschuss verweisen. Im Jahr 2000 betrugen die österreichischen Exporte (Straßenfahrzeuge, Papier, Bekleidung, Arbeitsmaschinen, chemische Erzeugnisse und Textilien) rund 4,4 Mrd. S, um 9 Prozent mehr als im Jahr davor.
Die Importe aus Griechenland lagen bei 1,7 Mrd. S und damit um 5 Prozent höher als 1999. Haupteinfuhrgüter waren Bekleidung, Gemüse und Früchte, Textilien und Tabakwaren.
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