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Outsourcing

Von Simon Rosner

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Wenn sich Rapid, Sturm und Austria richtig anstrengen und auch richtig viel Glück haben, könnten sie bei einer Premiere dabei sein. In der Europa League wird nämlich der Einsatz von zwei zusätzlichen Schiedsrichtern getestet, sie stehen jeweils neben dem Tor und sollen Signal geben, wenn der Ball hinter der Linie ist. Dafür waren bisher die Assistenten zuständig, doch deren Sicht ist oft verdeckt, zudem müssen sie sich auf mögliche Abseits-Stellungen konzentrieren. Nun wird also die Torentscheidung outgesourced. Dass Tore von den Assistenten nicht als solche erkannt werden, kommt vor, wenn auch selten. So ist eben der Fußball. Das Problem bei diesem Test: Wenn der Zusatzreferee nur einmal daneben liegt, dann ist es den Aufwand eigentlich schon nicht mehr wert.