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Stromausfall in Feriendomizil ließ Bodyguards rotieren. | Washington. (dpa) Es kommt nicht eben häufig vor, dass der Mann, der in wenigen Wochen zum Präsidenten der USA proklamiert wird, wegen eines Stromausfalls im Dunklen sitzen muss. Für ganze zwölf Stunden seien die Lichter im exklusiven Feriendomizil von Barack Obama auf Hawaii ausgefallen. Zappenduster war es rund um die Luxusvilla am Kailua-Strand, ein heftiger Wind strich um das Haus. Nicht nur Fax, Internet und TV standen still, ein Notfall-Generator, der den Fast- Präsidenten mit der Außenwelt in Kontakt setzen könnte, war zunächst nicht vorhanden. Auch die Bodyguards kamen offenbar leicht ins Rotieren. Besorgt fragte sich die "Washington Post", ob die Sicherheit Obamas garantiert sei.
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Obama, Frau Michelle und die Töchterchen Malia und Sasha verbrachten die Nacht in Dunkelheit gehüllt, schreibt das Blatt. Die Sicherheitsleute, die ein Auge auf die künftige First Family werfen sollten, hätten währenddessen mit Taschenlampen und Glühstäben versucht, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Immerhin: Für alle Fälle standen Marines auf einem nahe gelegen Militärstützpunkt bereit. "Sie hätten ihn, wenn es notwendig geworden wäre, sehr schnell auf die Marinebasis bringen können", sagte ein Sprecher der Hawaii-Sicherheitsbehörden. Erst später seien drei Generatoren herbeigeschafft worden, doch da hätten Obama und Familie schon im Bett gelegen.
Der Blackout ist schon die zweite Panne, die Fragen nach der Sicherheit aufwirft. Bereits vor Tagen gab es Ärger mit den Paparazzi. Zwar hat Obama, der große Kommunikator, der vor dem Urlaub in den Tropen fast jeden Tag eine Pressekonferenz gab, einen Pressepool um sich, der ihn fast auf Schritt und Tritt begleitet, etwa morgens auf dem Weg zum Fitnesscenter, beim Golfen oder beim Baden mit den Kindern. Sogar von Events, die als streng privat eingestuft werden, lässt der Medien-Mann Obama Fotos zu. Etwa von der Trauerfeier für seine Großmutter, nach der anrührende Fotos um die Welt gingen, auf denen die Obama-Familie die Asche der Toten von einem dekorativen Aussichtspunkt auf einem Felsen ins Meer streut.
Doch dann sorgte ein "Oben-Ohne-Foto" des schwarzen Staatsmannes in spe für Wirbel. Ein besonders hartnäckiger Paparazzo hatte es geschafft, den Gürtel der Sicherheitsleute zu durchbrechen, als Obama nur mit Bermuda-Shorts bekleidet über den Strand schlenderte. Auf lediglich 60 Meter habe er sich heranpirschen können. "Ist die Sicherheit Obamas gewährt?", fragte der TV-Sender CNN.
Allerdings ist nicht ganz sicher, ob die Fotos vom Waschbrett- Bauch dem Beinahe-Präsidenten und seinen Medienberatern wirklich ungelegen kamen. "Es gab eine stillschweigende Erlaubnis, das aufzunehmen", behauptete zumindest ein Sprecher der Fotoagentur des vorwitzigen Paparazzo.
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