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Verbesserung des Urheberrechts nötig. | "Camcording" ist größtes Problem. | Wien. Seit rund zwei Jahren führt die internationale Filmwirtschaft einen verstärkten Kampf gegen das illegale Kopieren und Verbreiten von Filmen. Inzwischen hat sich weltweit herumgesprochen, dass das Raubkopien-Geschäft kein Kavaliersdelikt ist, sondern als kriminelle Handlung mit Strafen geahndet wird.
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Der Verein für Antipiraterie der Film- und Videobranche (VAP) präsentierte am Mittwoch seine Jahresbilanz und erläuterte rechtspolitische Forderungen: So sollen etwa erhöhte Strafrahmen für Hersteller von Raubkopien, Verwaltungsstrafen für die Käufer von offensichtlich illegalen Werken und die Erleichterung der Verfolgung von Urheberrechtsvergehen die Piraten abschrecken.
Durch Raubkopien im Kino sowie DVD- und Video-Bereich werde in Österreich jährlich ein Schaden von rund 25 Millionen Euro verzeichnet, sagte VAP-Vizepräsident Christof Papousek, und zwar bei einem Gesamtmarktwert von 137 Millionen Euro. Dennoch haben Politiker "teilweise kein Verständnis" beklagte VAP-Präsident Ferdinand Morawetz, Geschäftsführer von Buena Vista Austria.
Das "Camcording" - Aufnehmen während Kinovorführungen - ist mit 87 Prozent der Raubkopien das größte Problem.
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