Zum Hauptinhalt springen

Plassnik präsentiert EU-Logo

Von Alice Zettl

Europaarchiv

Ministerin wirbt um Vertrauen in EU. | Logo für Österreichs Ratsvorsitz. | Wien. "Viele Bürger sehen Europa in einer Krise" so beschreibt Außenministerin Ursula Plassnik im Vorfeld der österreichischen Präsidentschaft 2006 das Klima in der EU. Um das "Vertrauen wiederherzustellen" präsentierte sie gestern Donnerstag die österreichweite Informationskampagne mit dem Motte "Europa hört zu". Damit soll "ein Dialog hergestellt und Lust auf Europa gemacht werden".


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 20 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Die von der Agentur PKP proximity entwickelte Strategie besteht aus vier Säulen: Zwei TV-Spots sollen die Bürger mit ihren EU-Ängsten konfrontieren und auf die Vorteile Europas aufmerksam machen. Die zweite Säule bildet die Homepage www.zukunfteuropa.at, die auf "unterhaltsame Weise" Fakten über die EU und ihre Mitgliedsstaaten bietet. Die Nutzer können dort ihre Sorgen und Wünsche abgeben. Laut Plassnik werden "die Anregungen ausgewertet" und "in der politische Alltagarbeit umgesetzt". Ab November zeigen Plakate die Errungenschaften der EU auf und eine Roadshow tourt durch ganz Österreich. Ein Barcode aus den Fahnen der 25 EU-Mitglieder bildet das Logo der Kampagne. Es stammt von Rem Koolhaas und wird die österreichische EU-Präsidentschaft begleiten.

Zu den genauen Kosten der Kampagne wollte sich Plassnik nicht äußern.