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Post-Partner-Modell soll nächsten Sommer umgesetzt werden

Von Petra Medek

Wirtschaft

Die Pilotphase des Post-Partner-Modells der Österreichischen Post AG und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit acht Greißlern ist abgeschlossen, im ersten Quartal 2002 soll ein Konzept stehen.


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Einer Umfrage der WKÖ zufolge wollen 2.500 WKÖ-Mitglieder, hauptsächlich Lebensmitteleinzelhändler, aber auch Bäcker, Tankstellen und Gastronomiebetriebe Post-Partner werden, sagte WKÖ-Präsident Christoph Leitl gestern in einer Pressekonferenz. Nun werde evaluiert, welche Standorte für eine Kooperation geeignet seien. Im Sommer 2002, wenn die Post rund 700 ihrer 2.300 Ämter schließen will, sollen die Post-Partner in Betrieb gehen.

Eine am Montag zwischen Post und WKÖ unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die Post 60% der Startkosten übernimmt. Die WKÖ trägt für den Rest Sorge, diesbezüglich werde man alle Landeshauptleute um eine Unterstützung aus dem Topf der Nahversorgungsförderung bitten, sagte Leitl.

Die Post empfiehlt die Umsetzung einer Postpartnerschaft ab einem Mindestnettoprovisionsertrag von 40.000 Schilling. Neben den Provisionserträgen aus dem Postgeschäft müsse man berücksichtigen, dass die Kundenfrequenz um 10 bis 15% steige, sagte der Obmann der Bundessektion Handel in der WKÖ, Erich Lemler.