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Professionelle Hilfe beim Schritt über die Grenze

Von Sissi Eigruber

Europaarchiv

Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe (KMU) bei der Expansion in die neuen EU-Nachbarstaaten bietet seit kurzem der gemeinnützige Verein JUS-Net KMU. Österreichische Betriebe erhalten dort von Rechts- und Finanzexperten alle relevanten Informationen für ein erfolgreiches Engagement im erweiterten Heimmarkt.


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Der Verein wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Justiz gegründet und steht unter der Obmannschaft des Präsidenten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Alfred Brogyányi. Weitere Mitglieder des Vereins sind die Rechtsanwaltskammer Wien, die Österreichische Notariatskammer, der Kreditschutzverband (KSV), die Wiener Städtische Versicherung und die Raiffeisen Zentralbank.

Rasch, unbürokratisch und effizient soll die angebotene Unterstützung für KMU sein, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu fördern und negative Effekte der EU-Erweiterung abzufedern, so die Aufgabenstellung für den Verein. Die Unternehmen sollen wissen, was sie erwartet, wie sie dem Konkurrenzdruck widerstehen können und worauf sie zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen und Joint Ventures achten müssen. "Interessierte Unternehmen wenden sich an Jus-Net KMU, das dann einen Ablaufplan erstellt und die rechtlichen Grundlagen sowie Möglichkeiten für Förderungen prüft", erläutert Gerhard M. Weinhofer vom Justizministerium im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Dem Unternehmer werden darüber hinaus Listen mit erfahrenen, grenzüberschreitend tätigen Rechtsanwälten, Steuerberatern und Banken sowie Kontakte zu Behörden zur Verfügung gestellt. Die erste Beratung und die Grundinformtionen sind gratis, weitere Dienstleistungen (z. B. Erstellung eines Vertrages) werden wie üblich je nach Leistung verrechnet.

Weitere Informationen: http://www.jusnetkmu.at .

Gerhard M. Weinhofer Tel.: 01/521 52-25 08