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Von Brot und Wasser alleine lebt man in unseren Breiten eher ungern. Zu den unverzichtbaren Nebensächlichkeiten zählt das Fernsehen. Ein Tag ohne Fernsehen ist wie Niederösterreich ohne Landeshauptstadt, mittlerweile unvorstellbar. Und auch bei den diversen Sendern gibt es solche, die man wahrlich nicht missen mag. An erster Stelle steht natürlich das heimische Vorzeigeprodukt, der ORF, den man trotz all seiner Wunderlichkeiten schätzt, gleich danach folgt allerdings bereits der Pay-TV-Sender Premiere World. Der Abo-Kanal steckt zur Zeit in einer tiefen wirtschaftlichen Krise, aus der man mit Hilfe des neuen Premiere-Chefs Georg Kofler herauskommen möchte.
Doch abseits der Probleme um zu teuer eingekaufte Filmrechte, Schwarzseher und Dekoder-Wirrnisse bietet das einzige deutschsprachige Pay-TV weiterhin unzählige filmische Leckerbissen. Seit einigen Wochen läuft etwa eine Heinz-Rühmann-Reihe, die 31 (!) Filme des schlitzohrigen Stars beinhaltet. Als Schmuckstück steht dabei die restaurierte Fassung der "Feuerzangenbowle" in der "Filmvitrine".
Dadurch dass Premiere World immer wieder neben aktuellen Filmen ausführliche Werkschauen von Regisseuren und Schauspielern in sein Programm nimmt, ist er auch für Zuseher, die sich nicht unter dem Begriff Cineasten einordnen lassen, zum Referenzsender geworden. Und als solcher ist er für die deutschsprachige TV-Landschaft unverzichtbar geworden.
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