Zum Hauptinhalt springen

Rekordhalbjahr für ABA

Von Petra Medek

Wirtschaft

Eine Rekord-Halbjahresbilanz zieht die Austria Business Agency (ABA): In den ersten sechs Monaten 2000 verzeichnete das Dienstleistungsunternehmen des Wirtschaftsministeriums 78 Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen, welche damit österreichweit 4.018 Jobs geschaffen haben.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 25 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Damit wurden im ersten Halbjahr 2000 mehr Arbeitsplätze geschaffen als im gesamten vorigen Jahr (3.047), erklärte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ABA-Geschäftsführer René Siegl.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 1999 erhöhte sich die Investitionssumme der 78 (1999: 46) Unternehmen um rund 95% auf 3,79 Mrd. Schilling (275 Mill. Euro). "Offensichtlich konnten die bilateralen Maßnahmen der EU-14 dem Standort Österreich nicht wirklich etwas anhaben", meinte Bartenstein. Lediglich vier Absagen an den Standort Österreich seien in den ersten sechs Monaten registriert worden, zwei davon von deutschen Unternehmen sagte Siegl. Bis Jahresende soll die gesamte Investitionssumme auf rund 6 Mrd. Schilling steigen, die Zahl der Beschäftigten werde sich auf 6.000 erhöhen, prognostizierte der ABA-Chef.

Die Investoren stammen aus 60 Staaten, führend ist nach wie vor Deutschland mit 19 Unternehmen gefolgt von der Schweiz (10). Mit 34 stammen die meisten der im ersten Halbjahr 2000 angesiedelten Projekte aus dem Dienstleistungssektor. Branchen-Schwerpunkte sind Telekommunikation und Consulting (je 8 Projekte).

Nach 76 Mill. Schilling 1999 wurde der ABA heuer ein Budget von nur 60 Mill. Schilling genehmigt. Ein Teil der fehlenden Mittel könne aus Krediten gedeckt werden, sagte Bartenstein.