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Robert Barr

Von Rainer Mayerhofer

Europaarchiv

In den Neunziger-Jahren war Robert Barr einer der ersten, die den damaligen Präsidenten Bill Clinton per Impeachment-Verfahren aus dem Weißen Haus jagen wollten, jetzt will er selbst dort Hausherr werden. Am Montag kündigte der am 5. November 1948 in Iowa City geborene Sohn von Militärangehörigen an, dass er für die liberal-konservative Libertarian-Party im Rennen um das Präsidentenamt mitmischen will.


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Der Jurist, der von 1970 bis 1978 CIA-Mitarbeiter war, wurde von Präsident Ronald Reagan 1986 als Bundesrichter bestellt. 1992 kämpfte er erfolglos für einen Senatssitz. 1994 wurde er dann für die republikanische Partei in das Abgeordnetenhaus gewählt, dem er bis 2003 angehörte.

Barr galt als einer der konservativsten Abgeordneten im US-Parlament, überwarf sich aber mit der Bush-Administration wegen der Verletzungen der Privatsphäre durch Anti-Terrorgesetze nach den Anschlägen vom 11. September 2001. 2004 verließ er die republikanische Partei und schloss sich den Libertariern an.