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Rochaden als Chance

Von Tamara Arthofer

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Österreichs Tennis bleibt erstklassig. Das ist - neben der Tatsache, dass in Jürgen Melzer, Oliver Marach, Andreas Haider-Maurer und Alexander Peya vier Spieler für die Punkte verantwortlich waren - die erfreuliche Erkenntnis des Daviscup-Wochenendes. Die schlechte ist, dass man voraussichtlich im kommenden Jahr wieder gegen den Abstieg spielen wird. Um sich langfristig in der Weltgruppe zu halten, bedarf es nicht nur mehrerer guter Spieler, sondern vor allem Strukturmaßnahmen, die eine effizientere Nachwuchsförderung ermöglichen, und eines starken Verbandes. Die anstehenden Personalrochaden sind dabei eine Chance. Der neue Präsident muss nicht nur ein Tennis-Fachmann sein, er muss auch Sinn fürs Geschäft haben und darf sich vor Reformen, wenngleich sie manchmal unpopulär sein mögen, nicht scheuen. Ronnie Leitgeb könnte so jemand sein.