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RZB auf Erfolgskurs

Von Christina Weniger

Wirtschaft

Die Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) bleibt auch weiterhin auf Erfolgskurs: Im 1. Halbjahr 2000 stieg der Nettozinsertrag im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 20,8% auf 2,5 Mrd. Schilling, das Betriebsergebnis lag bei 2,1 Mrd. Schilling, ein Plus von 22%.


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Damit habe man wieder ein Rekordergebnis erreicht, freute sich RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner am Freitag in einer Pressekonferenz. Auch bei der Zahl der Mitarbeiter gebe es ein Plus von 22% - derzeit habe der RZB-Konzern 6.250 Angestellte, von denen 70% in Zentral- und Osteuropa beschäftigt seien. Für das Gesamtjahr erwarte er, Rothensteiner, ein Betriebsergebnis von 4 Mrd. Schilling.

Stolz sei die RZB darauf, als erste österreichische Bank eine Banklizenz für China erhalten zu haben. Spätestens 2001 solle die Repräsentanz in Beijing zur Filiale aufgerüstet werden, sagte Rothensteiner. In Zentral- und Osteuropa konnte die RZB ihre Position als führender Finanzdienstleister ausbauen. Die Bilanzsumme der Tochterbanken stieg um 20% auf 81,4 Mrd. Schilling, die Zahl der Filialen liegt bei 172.

Im Herbst werde die RZB die Internet-Brokerage RaiffeisenTrade.com starten. Mit dieser Wertpapierplattform wolle man die Kunden an über 50 Börsen anbinden.

Dass die RZB den Kampf um die P.S.K. aufgegeben habe, täte ihm beim erzielten Kaufpreis nicht leid, meinte der RZB-Chef. Sollte die BAWAG der Raiffeisen ein Einstiegsangebot machen, werde man weiter sehen. Nach einem ausländischen Partner suche man derzeit nicht.