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s-Versicherung gelangte 2001 an die Spitze

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Die s-Versicherung - sie steht zu 70% im Besitz des Sparkassensektors, 30% gehören der Donau Versicherung - ist mit 12,74% Marktanteil die neue Nummer 1 auf dem österreichischen Lebensversicherungsmarkt.


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Trotz der guten Ergebnisse 2001 - die Prämien in der Sparte Leben stiegen um 8,3% auf 747,6 Mill. Euro (10,29 Mrd. Schilling) - wurde im Gleichklang mit der Konkurrenz die Gewinnbeteiligung zurückgenommen: Bei Versicherungen gegen laufende Prämie von 6,75% auf 5,75% und bei neuen Einmalerlägen von 6,25% auf 5,25%.

Generaldirektor Michael Harrer begründete diesen Schritt gestern, Montag, in der Bilanzpressekonferenz mit dem schlechten Börsejahr, das einen Abschreibungsbedarf von rund 58 Mill. Euro nach sich gezogen habe. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) des Instituts belief sich 2001 auf 12,17 Mill. (nach 12,99) Mill. Euro.

Den Vertrieb im Ausland - genauer gesagt in Mittel- und Osteuropa - wickelt die s-Versicherung über Filialen der in Osteuropa stark expandierenden Erste Bank AG ab. Erfolgreich verliefen die Geschäfte der tschechischen Pojistovna Ceske sporitelny, an der die s-Versicherung eine Beteiligung im Ausmaß von 44,76% hält. Das Ungarn-Geschäft hingegen sei "mühsam", sagte Harrer. In der Slowakei und in Kroatien wird ebenfalls erst "aufgebaut".