Zum Hauptinhalt springen

Sabine Standenat und Marcus Franz

Von Christine Dobretsberger

Reflexionen

Die Psychotherapeutin Sabine Standenat und der Internist Marcus Franz erörtern die Ursachen von Angstzuständen und Panikattacken und suchen gemeinsam nach sinnvollen Therapien.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 16 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Wiener Zeitung:Sabine Standenat bezeichnet in ihrem zuletzt erschienenen Buch "So lerne ich meine Ängste zu besiegen" das Thema Angst als die große Herausforderung unserer Zeit. Wie geht die Medizin mit dieser Problematik um? Provokant gefragt: Endet das Thema Angst für einen Arzt mit der Verschreibung eines entsprechenden Medikaments bzw. mit der Überweisung zum Psychologen oder Psychiater? Oder gibt es andere Wege?Marcus Franz: Es gibt andere Wege, wenngleich außer Frage steht, dass der Grundtrend der Medizin in Richtung einer biologistischen Sichtweise des Geistes geht. Das heißt, Angststörungen werden aus medizinischer Sicht zuallererst auf Gehirnstoffwechselveränderungen bzw. auf gewisse Transmitterstörungen zurückgeführt, die man mit speziellen Substanzen zu beheben sucht.

Das heißt, die seelische Komponente wird ausgeklammert? Franz: Rein theoretisch ja, was sicherlich in der Neurologie und Psychiatrie heute ein großes Problem ist. In der Praxis sieht es allerdings so aus: Wenn ein Mensch mit sogenannten somatoformen Störungen zu mir kommt, also mit klassischen Angstsymptomen wie Herzrhythmusstörungen oder Atemnot, dann versuche ich zuerst in einem Gespräch abzuklären, in welchen Situationen diese Symptome auftreten, um herauszufinden, wo nach Meinung des Patienten die möglichen Ursachen für diese Zustände liegen könnten.

Ich nehme an, dieser erste Schritt ist jenem in der Psychologie nicht unähnlich? Sabine Standenat: Auch ich würde zuerst eine Art Anamnese machen bzw. erfragen, ob der betroffene Mensch noch eine Erinnerung an das erste Auftreten dieser Symptome besitzt.

Starke Angstzustände treten in der Regel nicht zufällig auf, sondern stehen meistens in konkretem Zusammenhang mit gewissen Erlebnissen oder Lebenssituationen.

Wie sieht nun das weitere medizinische Procedere aus? Franz: Als Internist ist es meine Aufgabe, gewissenhaft abzuklären, ob hinter diesen Symptomen organische Ursachen stecken könnten. Konkret werden u.a. EKG und Lungenröntgen gemacht bzw. Herzultraschall- und Blutdruckmessungen durchgeführt. Handfeste organische Diagnosen entsprechen übrigens auch einem gängigen Patientenwunsch, weil sich die meisten Menschen mit körperlichen Diagnosen leichter tun. Psychische Probleme gelten für die meisten noch immer als persönliches Manko.

Und wenn die Angstsymptomatik auf keinerlei organische Ursachen zurückzuführen ist? Franz: Dann nähert man sich dem Patienten auf der zweiten, nämlich der seelischen Ebene. Im Grunde sollte diese zweite Ebene ja die erste sein, weil man im Zuge eines ausführlichen Gesprächs mitunter viel schneller auf den Kern des Problems stößt, als mit unzähligen Untersuchungen. Das zuvor erwähnte kurze Patientengespräch sollte meiner Meinung nach prinzipiell intensiver ausfallen.

Standenat: Meine Erfahrung ist, dass viele Patienten sehr schnell vom Arzt eine Überweisung zum Psychiater oder Psychologen bekommen. Ich denke, dass es eher die Ausnahme ist, wenn der behandelnde Arzt - ob Allgemeinmediziner oder Internist - ausführliche Gespräche mit dem Patienten führt, was ja auch vollkommen verständlich ist. Die meisten Ärzte sind mit psychotherapeutischen oder psychologischen Maßnahmen schlichtweg überfordert. Ein Psychologe oder Psychiater bringt nun einmal die entsprechende Ausbildung mit und hat außerdem genügend Zeit, sich intensiv mit der seelischen Verfassung des Patienten auseinander zu setzen. Allein wenn man den Zeitfaktor bedenkt: Welcher Arzt kann sich soviel Zeit für einen Patienten nehmen?

Franz: Das ist schon richtig. Sie sprechen genau das an, was ich zuvor mit der meiner Ansicht nach zu dominanten biologistischen Ausrichtung in der Medizin gemeint habe. Aber das ist nicht zuletzt auch eine Frage der Strukturen. Wir haben eine Vielzahl von mechanischen Untersuchungsmethoden, durch die man den Patienten durchschleusen kann und die auch gut bezahlt sind. Für ein Gespräch erhält ein Arzt vergleichsweise das geringste Honorar. Hart formuliert: Das Gespräch, das der Patient im Grunde schon beim Arzt sucht, bekommt er erst beim Psychologen oder Psychiater. Diesbezüglich läuft etwas extrem schief in der Medizin. Deshalb bin ich der Meinung, dass bereits der Arzt viel stärker auf die seelischen Nöte des Patienten eingehen sollte.

Standenat: Ich muss sagen, dass ich diese Beschreibung der vielseitig begabten Person, die alle Bereiche abdeckt, für ein eher nicht der Realität entsprechendes Bild halte. Natürlich wäre es ideal, wenn Ärzte Verständnis für Menschen mit Angstproblematiken aufbrächten. Ich habe viele Jahre in Spitälern gearbeitet und dabei leider die Erfahrung gemacht, dass Angstpatienten, die laut Befund organisch völlig gesund sind, von Seiten der Ärzte oft als hysterisch abgetan werden. Was für den Patienten natürlich zusätzlichen Leidensdruck erzeugt. Für mich wäre es schon ein Ideal, wenn Ärzte angstgeplagten Patienten in einer freundlichen Art und Weise Verständnis entgegenbrächten.

Franz: Da haben Sie völlig Recht. Bei Medizinern gibt es den Trend, dass man jenen Phänomenen, die trotz modernster Untersuchungsmethoden nicht erklärbar sind, mit Unverständnis begegnet. Die Medizin zielt nun einmal darauf ab, alles messen und einordnen zu wollen, den Menschen, im übertragenen Sinn, solange in seine Einzelteile zu "zerlegen", bis die Ursache eines Leidens gefunden ist. Gerade bei der Angstsymptomatik findet diese Methodik ja eine wahrhaft bildhafte Entsprechung, wenn via Computertomographie der Schädel des Patienten virtuell in hauchdünne Scheibchen "zerlegt" wird. Wenn dann trotz aller Maßnahmen keine Ursache gefunden wird, erzeugt dies wiederum bei den Ärzten Angst - und zwar die Angst vor dem Unklaren, dem Ungewissen.

Womit wir wieder bei der Psyche des Menschen angelangt wären und damit bei der Frage: Bis zu welchem Grad ist Angst denn messbar? Franz: Wie gesagt, man kann den Blutdruck messen, die Herzfrequenz, die Pupillengröße...

Standenat: ...gut, man kann feststellen, dass sich beispielsweise die Pupillen des Patienten um einen bestimmten Wert erweitert haben. Aber Tatsache ist, dass dies nur physische Parameter sind, die das Gefühl von Angst in keiner Weise fassen können. Gerade bei Panikattacken ist das subjektive Erleben des betroffenen Menschen mit Todesangst verbunden. Dennoch sind aus medizinischer Sicht kaum merkliche, messbare Veränderungen zu verzeichnen.

Verursacht dies in weiterer Folge nicht noch mehr Angst? Standenat: Das kann auch beruhigend wirken, weil man zumindest weiß, dass man keinen Herzinfarkt hat.

Franz: In derlei Situationen hilft es oft, wenn man dem Patienten ein Placebo verabreicht. Und da wären wir wieder bei der menschlichen Komponente: Ob dieses Placebo Wirkung zeigt oder nicht, hängt nämlich sehr stark von der Art und Weise ab, wie ich es als behandelnder Arzt offeriere. Ich muss überzeugend zum Ausdruck bringen können, dass es dem Patienten nach einem kleinen Stich, nach einer Injektion in wenigen Minuten deutlich besser gehen wird, auch wenn in der Injektion nur Kochsalz und kein Medikament enthalten ist.

Standenat: Diesbezüglich gäbe es allerdings noch eine weitaus bessere Methode, und zwar das uralte Heilmittel der Berührung. Was sowohl in der Medizin als auch in der Psychologie leider ein absolutes Tabu-Thema ist, gerade im Falle von Panikattacken aber im Grunde unerlässlich wäre. Die Hand des Patienten zu ergreifen, wirkt einfach beruhigend, ist aber heutzutage ein großes Tabu und fast schon unanständig.

Franz: Deshalb gibt es ja als Gegeneffekt die boomende Wellness-Industrie. Dort holen sich die Menschen, was Medizin und Psychologie nicht bieten, nämlich eine Atmosphäre des Wohlfühlens, der Wärme und des Berührtwerdens.

Standenat: Genau das ist es, wonach gerade Angstpatienten hungern. Denn was fehlt denn einem Menschen, der Angst hat? Sicherheit. Oder besser gesagt, das Gefühl von Sicherheit. Demzufolge ist dies auch jener Aspekt, den sich ein Angstpatient im Akutfall am meisten wünscht, nämlich einen Menschen, der für ihn da ist und beruhigend auf ihn einwirkt.

Dieses Szenarium kann man sich mitunter im privaten Kreis organisieren, von medizinischer oder therapeutischer Seite aber bekommt man es weitgehend nicht. Das Machtgefälle zwischen Arzt und Patient bzw. zwischen Therapeut und Patient ist leider immer noch sehr stark vorhanden.

Franz: Wobei ich aber der Meinung bin, dass gewisse Hierarchien notwendig sind. Die meisten Patienten brauchen jemanden, der klare Richtlinien und Strukturen vorgibt.

Standenat: Dem möchte ich schon ein wenig widersprechen. Es gibt den bekannten Spruch: Der beste Therapeut ist der, der sich überflüssig macht. Natürlich muss man im Akutfall eine Richtung vorgeben, aber es muss immer mit dem nötigen Respekt geschehen. Und das ist etwas, das ich leider oft vermisse.

Franz: Andererseits gibt der Patient auch gerne die Verantwortung ab.

Standenat: Ich denke, beides ließe sich vereinbaren. Man sollte sagen: Ich begleite dich ein Stück, beziehe dich aber dennoch in die Entscheidungen mit ein. Gesundheit hat immer auch etwas mit Eigenverantwortung zu tun.

Franz: Dennoch muss ich als Arzt in letzter Instanz das tun, was meiner Meinung nach, also aus der Sicht des medizinischen Experten, für den Patienten das Beste ist. Und zugegebenermaßen ist es sehr viel einfacher, eine Diagnose zu erstellen, wenn es handfeste Befunde gibt, als wenn es - wie oft bei Angststörungen - keine offensichtlichen organischen Abweichungen gibt.

Gesetzt den Fall, ein Angstpatient erhält eine klare Diagnose. Ist dies nun für ihn eine Erleichterung, wenn seine bisher unerklärlichen Zustände als konkrete Angststörung dingfest gemacht werden? Standenat: Das kann eine Entlastung bewirken, kann aber auch dazu führen, dass der Patient für immer in eine bestimmte Ecke gedrängt wird und die Diagnose quasi als Schicksal annimmt. Um ein Beispiel zu nennen: Ein Mensch mit Panikattacken macht so eine Diagnose in gewisser Weise zu seiner Identität. Darin sehe ich auch eine Gefahr. Jemand wird auf eine Rolle fixiert, die schwer oder gar nicht mehr aus eigener Kraft abzulegen ist.

Franz: Andererseits bin ich der Meinung, dass sehr viele Angstmotive aus dem Gefühl heraus entstehen, dass man überhaupt keine Identität hat.

Standenat: Aber Angst ist mit Sicherheit keine empfehlenswerte Identität!

Franz: Nein, sicherlich nicht, aber dennoch wird vieles, was heute passiert, aus Angstgründen gestaltet oder aus Flucht: Flucht in Arbeit, Flucht in Substanzen oder in Extremsport. Hinter all dem stehen Angstmotive. Eine der Urängste ist sicherlich auch die Angst vor der inneren Leere...

Standenat: ...und vor den eigenen Abgründen, der sogenannten dunklen Seite, die wir alle in uns haben. Sich mit seinen eigenen Abgründen auseinander zu setzen, erzeugt natürlich Angst, es wäre aber für einen Heilungsweg sehr wichtig. Und das kann alleine passieren, oder eben in Begleitung eines Therapeuten. Denn man sollte nie vergessen, was Angst tatsächlich ist: Meinem Verständnis nach ist Angst eine spirituelle Herausforderung, sich mit der Frage auseinander zu setzen: Wer bin ich wirklich? Diesbezüglich kann Angst ein wichtiger Motor sein.

Sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen? Standenat: Ja, das meinte ich auch mit dem bereits zitierten Satz: Angst ist die große Herausforderung unserer Zeit. Die Generation unserer Eltern und Großeltern war auf Grund der Kriegs- und Nachkriegssituation in erster Linie mit dem Überleben beschäftigt - da war für andere Ängste kaum Zeit. Heute leben wir - zumindest in unseren Breiten - glücklicherweise in einer relativ friedlichen Zeit, allerdings sind die inneren psychischen Konflikte stärker geworden. Hierbei fungiert die Angst - wie keine andere psychische Irritation - als eindeutige Aufforderung, sich mit sich selber auseinander zu setzen.

Was sind nun konkret die neuen Angstmotive unserer Zeit? Standenat: Meiner Auffassung nach ist es prinzipiell so, dass zuerst die Angst da ist, die sich dann einen entsprechenden Inhalt sucht. Das äußert sich beim einen beispielsweise in Klaustrophobie, beim andern in Angst vor Beziehungen. Wie gesagt: Ich glaube nicht, dass unsere Eltern und Großeltern keine Ängste hatten, sondern es standen für sie einfach andere Dinge im Vordergrund. Heute ist die Angst diffuser. Wenn sich beispielsweise jemand fürchtet, seinen Computer aufzudrehen, weil er fürchtet, überwacht zu werden, ist das nicht Ausdruck einer neuen Angst, sondern die Angst sucht sich eben jenen Inhalt, den die jeweilige Situation bietet.

Franz: Ich denke, in diesem Zusammenhang ist es wichtig, noch einmal kurz das Thema Sicherheit anzuschneiden. Wir alle leben und streben nach Sicherheit. Dahinter steht allerdings letztlich und allem übergeordnet die Angst vor dem Tod.

Standenat: Deswegen kann der Weg aus der Angst nur so sein, dass man in den Bereich des Vertrauens vordringt. Und zwar in das Vertrauen in das Leben, in das Vertrauen, dass auch dann nichts wirklich Schlimmes geschehen kann, wenn einmal etwas passiert. Denn das, was ich bin, ist ewig, unvergänglich. Oder pragmatisch gesagt: Es ist wichtig, immer mehr darauf zu vertrauen, dass die Dinge gut laufen, so wie sie laufen. Wenn man sich das klar macht, gelangt man irgendwann zu einer inneren Haltung, die darauf vertraut, dass sich letztlich die Dinge für mich schon zum Guten entwickeln werden.

Aber setzt das nicht einen wirklich spirituellen Zugang zur Welt voraus? Standenat: Meiner Meinung nach kommt man an der Frage nach der Urkraft - oder wie Goethe es nennt, nach dem, "was die Welt im Innersten zusammenhält" - nicht vorbei. Und diese Kraft ist weder mit der Naturwissenschaft, noch mit der Psychologie identisch, sie ist nichts anderes als die letzte Energie.

Franz: Der Meinung bin ich ebenfalls. Auch die größten Naturwissenschafter der Menschheit sind an der Gottesfrage nicht vorbei gekommen. Irgendwann landet man bei der Metaphysik. Und es ist auch durch viele wissenschaftliche Studien belegt, dass Menschen, die zumindest einen Funken Hoffnung darein haben, dass der Tod nicht das definitive Ende ihrer Existenz darstellt, besser leben als jene, die eine solche Hoffnung nicht haben.

Standenat: Ich habe festgestellt, dass hinter jeder Angst die Angst vor dem Tod, vor der Auslöschung steckt - in welcher Form auch immer die jeweilige Angst sich zeigt. Deshalb ist es so wichtig, sich mit dieser allerletzten Frage auseinander zu setzen und eine persönlich innere Haltung zum Phänomen Tod zu finden.

Wobei es natürlich sehr schwierig ist, eine innere Haltung in dieser Thematik zu finden, die ja weitaus mehr Fragen aufwirft, als sie Antworten bereithält. Faktum ist aber, dass die einzige Sicherheit, die wir auf dieser Welt haben, der Umstand ist, dass wir eines Tages sterben werden.

Es gibt keine andere Sicherheit. Ich denke, es bleibt früher oder später keinem einzigen Menschen erspart, sich mit dieser Tatsache in irgendeiner Form auseinander zu setzen.

Zur Person

Sabine Standenat war im Laufe ihres Lebens unter anderem als Tierpflegerin, ORF-Redakteurin und Journalistin (u.a. für die "Kronen Zeitung") tätig. Sie hat Psychologie und Publizistik studiert und eine Ausbildung zur Klinischen Psychologin und Gesundheitspsychologin absolviert.

Heute arbeitet Sabine Standenat vor allem als Psychologin. Sie hat eine eigene Praxis in Wien, betreut aber auch Krebs-, Herz und Rheumapatienten in Wiener Spitälern. Sie leitet Entspannungsgruppen und Kurse zu dem Thema "So lerne ich, mich selbst zu lieben." Ihre Vortragstätigkeit erstreckt sich auf verschiedene psychologische Themen, der Schwerpunkt dabei liegt auf dem Thema "Selbstliebe".

Im Kneipp-Verlag, Wien, sind mehrere Bücher von Sabine Standenat erschienen, zuletzt:

"So lerne ich mich selbst zu lieben", 2005.

"So werde ich eine glückliche Frau", 2006.

"So lerne ich meine Ängste zu besiegen", 2008.
Siehe auch : www.standenat.at

Marcus Franz, geboren 1963, ist Arzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Innere Medizin, und außerdem durch einen "Master of Science"-Titel im Bereich Gesundheitsmanagement qualifiziert. Er ist als stellvertretender Abteilungsvorstand im Wiener Hartmannspital tätig, betreibt aber außerdem eine eigene Praxis mit Schwerpunkt Gastroenterologie.

Als Publizist nimmt Marcus Franz immer wieder in verschiedenen Medien (unter anderem im "extra" der "Wiener Zeitung") zu gesundheits- und gesellschaftspolitischen Fragen Stellung.

2007 hat er zusammen mit Karin Gruber im Verlagshaus der Ärzte, Wien, das Sachbuch "Wunderwelt - Eine Geschichte des menschlichen Körpers" publiziert.