)
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 9 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Aus Salzburg ereilen uns dieser Tage keine allzu guten Nachrichten: In der Bundesliga-Tabelle überwintert man trotz des 3:0 gegen den WAC zum Herbst-Kehraus als Zweiter hinter dem Sensationsteam aus Altach, wegen Verstößen gegen die Transferregeln wurde Wanderson rückwirkend für vier Monate bis 27. Februar gesperrt, und in der Bilanz weist der Meister für das Geschäftsjahr 2015/16 erstmals in der Red-Bull-Ära ein Minus aus. Während Salzburg in den vom Kreditschutzverband 1870 veröffentlichten und vom Online-Portal 90minuten.at ausgewerteten Daten bei den Kennzahlen Umsatz und Personalkosten wenig überraschend weiterhin führend ist, schrieb man in diesem Zeitraum einen Verlust von 1,7 Millionen. Freilich gibt es dafür Gründe - etwa die Umstrukturierung, in deren Zuge Red Bull nicht mehr im selben Maße investiert wie früher, das Verpassen der Europa-League-Gruppenphase in jener Saison sowie die geringen Transfererlöse. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird die Sache daher schon wieder ganz anders aussehen. Dennoch kann das Minus als Warnschuss dienen - ganz so einfach wie früher wird es in den kommenden Jahren nicht mehr werden, zumal die Konzentration Red Bulls künftig auf RB Leipzig, der deutschen Bundesliga, der internationalen Entwicklung sowie der Sportinfrastruktur in Deutschland liegt, bei der man nun sogar gemeinsame Sache mit dem FC Bayern machen könnte. Auf dem Feld duellieren sich diese beiden Mannschaften am Mittwoch um die Spitzenposition im deutschen Fußball - auch in Salzburg wird man wohl ganz genau dorthin schielen.

)
)
)