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Scherzen über Apple

Von Gerald Jatzek / WZ Online

Wirtschaft
Samsung hat keine Probleme mit dem Empfang.

Viele Jahre hatte Apple die Lacher auf seiner Seite. In jüngster Zeit ist der Konzern freilich eher das Ziel von Witzen der Konkurrenz.


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1984 wurde der Apple Macintosh Computer mit einem Werbefilm vorgestellt, in dem die junge Heldin den Bildschirm zerschlägt, auf dem gerade der Große Bruder eine Rede an seine Untertanen hält. Wer nicht kapierte, gegen wen sich die Botschaft richtete, der erfuhr es durch eine scherzhafte Abkürzung. IBM, so die Flüsterpropaganda, sei die Abkürzung für "I buy Macintosh".

1994 folgte die erste Werbe-Sitcom der Welt mit dem Titel "The Martinettis Bring Home A Computer", und in der Reihe "I'm a Mac, I'm a PC" wurde der vermenschlichte Windows-Computer als kleinkarierter Erbsenzähler dargestellt.

Doch seit Apples Problemen mit dem iPhone 4 lacht die Konkurrenz: Per Guerillamarketing werden die Empfangsprobleme des Handys als "Antennagate" bezeichnet, und auf Twitter schlug Samsung unzufriedenen Apple-Kunden einen Gerätetausch vor.

Angeblich revolutionäre Pflaster
© Antenn-aid

In Großbritannien hat Samsung bereits das erste Inserat geschaltet, das die Schwäche des Apple-Telefons karikiert. Während die Empfangsbalken des iPhone aufgrund der Fehlkonstruktion immer kleiner werden, wachsen sie bei beim Samsung Galaxy-S.

Satirische Seitenhiebe finden sich auch auf der Website von Antenn-aid, wo man bunte Pflaster kaufen kann, die den Signalverlust des iPhone 4 verhindern. Entsprechend der Wortwahl von Apple-CEO Steve Jobs, nennen die Betreiber ihre schmalen Klebestreifen "magisch" und "revolutionär"...

LinksAntenn-aid

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