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In "Menschen bei Maischberger" (ARD) erklangen am Dienstagabend zornige Töne. Ärgerlich kritisierte der Schauspieler Ezard Haußmann, dass es heutzutage nicht einmal mehr erlaubt sei, gegen Pop-Musik zu sein. "So etwas darf man nicht laut sagen!" sagte er recht laut, und überging Sandra Maischbergers sanfte Nachfrage, was ihm denn Schlimmes passiere, wenn er sich pop-kritisch äußere.
Von Anfang an zeigte sich Haußmann in der Rolle des Missmutigen. Schon während er vorgestellt wurde, rügte er die Moderatorin: "Ich heiße Ezard, es gibt keinen Grund, diesen Namen französisierend Esard auszusprechen, wie Sie es getan haben . . ."
Außerdem erfuhren wir, dass Haußmann keine Lust habe, sich für seine CDU-Mitgliedschaft zu entschuldigen. Diese Mitteilung kam überraschend, da ihm niemand seine Parteizugehörigkeit vorgeworfen hatte.
Es waren noch andere Menschen bei Maischberger zu Gast: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, die Richterin Barbara Salesch, der ehemalige Bundesnachrichtendienst-Offizier Norbert Juretzko und schließlich der Regisseur Leander Haußmann, Ezard Haußmanns Sohn.
Sie alle kamen zu Wort, doch vermochte sich keiner so wirkungsvoll in Szene zu setzen wie der schlecht gelaunte alte Schauspieler. Sympathisch war er nicht, aber lautstark und wortgewaltig. Und darauf kommt es in einer Talk-Show wohl vor allem an.
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