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Schonungslose Ausbildung

Von Simon Rosner

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Dass sich die großen und nicht ganz so großen Klubs in Europas besten Ligen längst auf der ganzen Welt um hoffnungsvolle Talente umschauen, mag für die Spieler in Ländern ohne große Klubs von Vorteil sein. Denn für sie öffnet sich dadurch die Tür zum großen Fußball und damit zum großen Geschäft.


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Auch wenn die reale Chance in Wahrheit marginal ist. Dennoch ist der Zugang von Chelsea und Co. problematisch. Nicht die Ausbildung steht im Vordergrund, nicht die Entwicklung dieser jungen Menschen, sondern der Nutzen ihres Talents für den Verein. Und wenn der Nutzen nicht mehr gegeben ist - Pech. Natürlich nicht für den Klub, aber für den Spieler. Mag sein, dass die Sichtweise überholt ist, aber waren Fußballvereine nicht einmal soziale Gemeinschaften?