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Der Verein für Konsumenteninformation vergleicht regelmäßig - und sehr informativ - die Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Rankings vergleichen die Leistung etwa von Tennisspielern. Die EU, Kartellwächter und auch die Arbeiterkammer achten darauf, dass es im Handel zumindest zwei Anbieter gibt, damit Preise und Service vergleichbar sind; damit nicht ein Monopolist schlechte Qualität zu hohen Preisen verkaufen kann. Seit nicht mehr nur ein einziges "Amt" zu Telephonanschlüssen verhelfen kann, sondern viele Anbieter das können, braucht man keine Protektion und monatelange Wartezeiten mehr, um einen Anschluss zu bekommen; seither sind auch die Preise tief gefallen und die Qualität steil gestiegen. Im gesamten Wirtschaftsleben werden ununterbrochen "Benchmarks" und "Best practices" verglichen.
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Längst hat sich überall die Überlegenheit jener Systeme durchgesetzt, in denen Wettbewerb unter den Anbietern den Konsumenten zum König macht. Überall? Nein, ein kleiner, aber sehr wichtiger Bereich leistet hartnäckig Widerstand: nämlich die Schule. Dort gibt es die Groteske, dass einige Gleichmacherei-Ideologen noch die letzte Vielfalt aus der Welt schaffen wollen, nämlich die Existenz von Hauptschulen wie auch von Gymnasien.
Aber auch die Verteidiger dieses Unterschieds wehren sich gegen wirklichen Wettbewerb, gegen Rankings einzelner Schulen etwa. Viele Eltern sind aber - zu Recht - viel mehr an der Suche einer guten Schule für ihre Kinder interessiert als etwa an der Frage, welches Waschmittel wo billiger ist.
Mühsam wird seit Jahr und Tag an Leistungsstandards gebastelt - veröffentlicht sollen diese jedoch nicht werden. Die Aufnahmsprüfung ist schon lange abgeschafft. Das Niveau der Matura ist höchst unterschiedlich. Jenes mancher Studien ist nur noch die Karikatur einer Universitätsausbildung. So erfahren manche erst mit 25, dass ihre ganze Bildung ein ziemlicher Mist ist.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat eine unheilige Allianz von Hochschülerschafts-Funktionären und Lehrergewerkschaft fast jede Transparenz, fast jeden Wettbewerb, fast jede Kündigung unfähiger Pädagogen verhindert oder zumindest bekämpft. Denn alle Vergleiche können für die Lehrer und Funktionäre unangenehm und schmerzhaft sein.
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