)
Wien. Die insgesamt dritte Pandemie-Vakzine und gleichzeitig jener Impfstoff des US-Pharmakonzerns Baxter, für den Österreich einen Vorvertrag auf 16 Millionen Dosen abgeschlossen hat, wurde soeben zugelassen: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) empfiehlt - nach der Zulassung von "Focetria" (Novartis) und von "Pandemrix" (GlaxoSmithKline - GSK) am Dienstag - nun auch die Freigabe der Baxter-Vakzine "Celvapan".
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 16 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Die Empfehlung für die formelle Zulassung des Pandemie-Impfstoffs von Baxter gegen A(H1N1) geht jetzt an die EU-Kommission. Sie hat bis zu 20 Tage für die Bewilligung Zeit. Wahrscheinlich wird es aber schneller gehen. Bei den beiden ersten Vakzinen war die Freigabe praktisch über das vergangene Wochenende erfolgt.
Dass der Baxter-Impfstoff - ohne Adjuvans und als Ganzvirus-Impfstoff (abgetötete Viren) aus Zellkulturen - vergangene Woche zunächst noch nicht für die Zulassung empfohlen worden war, hatte mit Fragen zu tun, welche die EMEA noch an den Hersteller Baxter hatte. Marcus Müllner, Chef der AGES PharmMed, der Arzneimittelabteilung der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, hatte vergangenen Freitag erklärt: "Es geht um die Herstellungsqualität. Baxter hat hier Fragen noch nicht zur Zufriedenstellung beantwortet."
)
)
)