Zum Hauptinhalt springen

Schwere Kost

Von Werner Grotte

Kommentare

Über sechs Jahrzehnte stand der Sonntag Vormittag auf Ö1 im Zeichen der leichten Muse, der Satire, des Kabaretts: von Heinz Conrads (ab 1946) angefangen über Jörg Mauthes "Watschenmann" bis zum "Guglhupf", der von 1978 bis Juni 2009 stets pünktlich von 9.30 bis 10 Uhr serviert wurde. Die Sendungsgestalter Lore Krainer und Herbert Prikopa mussten auf Wunsch der ORF-Führung aufhören. Und man war gespannt, was nach der Sommerpause kommt.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 14 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Nun, Ende September, warten wir noch immer. Denn die bisher stets vor dem "Guglhupf" laufende Archiv-Sendung "Patina" wurde einfach um eine halbe Stunde verlängert. Gestern hörte man etwa ein Portrait des großen Burgschauspielers Albin Skoda (1909-1961). Abgesehen davon, dass man dessen Karriere in der NS-Zeit völlig ausblendete: Auszüge aus Hamlet, Erlkönig & Co. waren gegenüber dem Guglhupf doch etwas schwere Kost.