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Bernie Ecclestone ist ein Kapitalist, mit Geld kann man alles kaufen, und wer keines hat, darf eben nicht mitspielen. So einfach ist das, so einfach konnte es sich Ecclestone auch immer machen, man denke nur an die Einstellung seines Bestechungsverfahrens, die er sich rund 100 Millionen Dollar hat kosten lassen. Insofern dürfte seine vor dem WM-Auftakt bekräftigte Einstellung, man werde die kleinen Teams nicht finanziell entlasten, kaum überraschen. Schließlich würden sie die Spielregeln kennen, sagte Ecclestone. Selbst schuld, kein Mitleid also. Auch eine Haltung - wenn auch eine, die die Formel 1 weiter ramponieren wird. Denn dass eine Kostendeckelung seit Jahren am Widerstand der Großen scheitert - die mehr bekommen, ergo mehr ausgeben können -, wird noch zum Problem werden. Man muss es aber nicht gleich gar so blöd anstellen wie der Sauber-Rennstall. Dieser hoffte, seine eigenen Probleme mit dem Geld von zwei als Stammfahrern verpflichteten Piloten lösen zu können, vergaß dabei ganz darauf, dass man diesen Status schon einem anderen zugesichert hatte - und steckt nun erst recht in der Bredouille. Giedo van der Garde vorzuwerfen, dass man ihn nicht genügend auf ein Rennen vorbereitet hat, ist die unsauberste aller Lösungen - und alle werden sie noch teuer werden. Doch in diesem Fall gilt tatsächlich: Selbst schuld, kein Mitleid.

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