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Obwohl der IT-Markt insgesamt und der Bereich E-Commerce im Besonderen zurückgehe, gebe es doch Segmente, die sich diesem Trend widersetzen würden, betonte Paul Stodden, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Siemens Business Service (SBS), gestern vor Journalisten.
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Ein künftiger Wachstumsmotor könnten E-Government und Outsourcing werden, zeigte sich Stodden optimistisch. Besonders im ersteren Bereich gebe es noch einen großen Nachholbedarf - Bürgerservice in Form von rasch verfügbaren Informationen und vereinfachten Abläufen sei bisher nur in Großbritannien weitgehend umgesetzt. Letztlich sei dies auch ein Kostenthema, da es große Einsparungspotenziale für die öffentliche Hand berge. In Wien soll nun ein Kompetenzzentrum geschaffen werden, das den Bereich E-Government abdeckt.
Albert Felbauer, Geschäftsführer SBS Österreich, bezifferte den Gesamtumsatz aus E-Government mit 550 Mill. Euro, davon halte die SBS 50 Mill. Euro. Der Marktanteil liege bei 20%, so Felbauer weiter. Die SBS sei bereits Partner der Bundesregierung und leite als Generalunternehmer das Projekt Haushaltsverrechnung des Bundes mit SAP. Betroffen sind rund 200 Dienststellen mit 5.000 Anwendern.
Die SBS will im heurigen Geschäftsjahr, das mit Ende September schließt, 300 Mill. Euro Umsatz erreichen und damit um knapp 20% wachsen.
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