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Soso. Da hat doch der ORF schon mehrmals beim Skifahrer Rainer Schönfelder "in Sachen Dancing Stars" angefragt. Zumindest ließ das der exzentrische Sportler am Wochenende der Öffentlichkeit ausrichten.

Allerdings stellt sich die Frage: Warum bloß hat der 35-Jährige nicht früher zugesagt? Seine Antwort ("Der Hauptgrund war natürlich der Sport") gilt nicht. Denn nach herzeigbaren Erfolgen im Skizirkus sucht man in seinem Lebenslauf - was zumindest seine Performance als Athlet in den vergangenen fünf bis sechs Jahren betrifft - vergeblich. Das letzte Mal stand Schönfelder 2006 bei Olympia auf dem Stockerl, die letzten WM- und Weltcupsiege liegen sogar noch weiter zurück.
Was also hat der Mann seitdem gemacht, außer Schriftverkehr mit dem ORF zu pflegen? Fairerweise muss man sagen, dass der Kärntner auch lange Zeit verletzt war. Zweifellos hatte er genug Zeit, um an der Marke Schönfelder zu feilen. So sammelte der frischgebackene "Dancing Star" nicht nur mehrere Musiktitel, sondern auch bedeutende Preise wie den "Brillen Award". Nicht fehlen darf ein Engagement als Kabarettist und Schauspieler. Die diesbezüglichen Ergüsse können auf dessen Homepage abgerufen werden - wen’s interessiert. Skifahren? Fehlanzeige. Was ist aus dem Schönfelder geworden, der einst mit dem Ziel antrat, der neue Alberto Tomba zu werden? Eine Art verhaltensauffälliger B-Promi? Man kann schließlich alles lustig finden. Auch das Nicht-Skifahren. In diesem Sinne: "Don’t worry, Ski happy."
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