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Die tschechische VW-Tochter verkaufte um 15 Prozent mehr. | 2 Mrd. Euro für Ausbau der Werke. | Wien. Während die meisten europäischen Autobauer im stagnierenden Heimmarkt zuletzt kaum zulegen konnten oder sogar Rückschläge hinnehmen mussten, liefert die tschechische VW-Tochter Skoda ein Rekordjahr nach dem anderen ab. 2006 wurden erstmals mehr als 500.000 Autos der traditionsreichen Firma aus Mlada Boleslav (Jungbunzlau) verkauft. 2007 übertrafen die Skoda-Werke alle Prognosen bei weitem: Weltweit verkaufte Skoda 2007 insgesamt 630.032 Fahrzeuge - um fast 15 Prozent mehr als 2006.
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Zulegen konnte man dabei in allen Regionen, im Hauptmarkt Westeuropa ebenso wie im schrumpfenden deutschen Markt und im Heimmarkt Tschechien. Besonders stark waren die Zuwachsraten in Osteuropa (plus 35 Prozent). In Russland wurde der Absatz verdoppelt, in China und Indien glückte der Start gut.
Nach vorläufigen Ergebnissen hat der größte industrielle Arbeitgeber Tschechiens, der an drei Standorten etwa 28.000 Menschen beschäftigt, 2007 einen Gewinn von rund 15 Mrd. Kronen (580 Mio. Euro) nach Steuern eingefahren, sagte Skoda-Sprecher Jaroslav Cerny der tschechischen Nachrichtenagentur CTK.
In den kommenden fünf Jahren will die Marke - die trotz der zuletzt immer stärker gewordenen Krone Tschechiens größter Exporteur ist - insgesamt zwei Milliarden Euro in den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten in Tschechien investieren und 1500 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Heuer soll die Zahl der verkauften Autos auf deutlich mehr als 700.000 steigen, für das Jahr 2010 ist dann die Millionengrenze angepeilt.
In Österreich kletterte die Marke 2007 mit mehr als 15.000 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 5,3 Prozent auf den fünften Rang der Marken-Hitparade - vor großen Namen wie Renault und Toyota. Und das, obwohl es hier beim beliebtesten Modell, dem Fabia Kombi, zuletzt einem Modellwechsel gab.
Skoda-Österreich-Chef Max Egger sieht das "clevere" Preis-Leistungsverhältnis" als Erfolgsrezept: "Wir positionieren unsere Autos zwischen den Klassen: Der Fabia bietet zum Kleinwagenpreis so viel wie die nächsthöhere Kategorie, auch beim Platzangebot".
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