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Zuwächse im Somer gleichen schwachen Winter aus. | Erstmals seit vier Jahren mehr Gäste aus Deutschland. | Wien. Was sich heuer in der Vorsaison bereits abgezeichnet hat, wird nun durch die Juli-Zahlen bestätigt: Österreichs Tourismus läuft in diesem Sommer so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Erstmals seit 2003 dürfte es heuer im Sommertourismus Zuwächse geben - und nicht nur das, sie fallen sogar bisher sehr kräftig aus.
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Von Mai bis Juli gab es heuer 29,6 Mio. Nächtigungen. Im Vergleich mit dem letzten Sommer ist das ein Plus von 4,6 Prozent.
Gymnaestrada
Die Sommersaison läuft so gut, dass mittlerweile auch der magere, schneearme Winter ausgeglichen wurde. In den Monaten Jänner bis Juli verbuchte der heimische Fremdenverkehr insgesamt ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. Noch vor einem Monat war die bisherige Jahresbilanz im Minus.
Im Juli gab es in allen Bundesländern Zuwächse. Besonders stark waren sie mit fast unglaublichen 21 Prozent in Vorarlberg - eine Folge der Turnveranstaltung Gymnaestrada, die sehr viele Gäste anlockte. Hauptgrund für die gute Sommersaison ist das sonnige Wetter. Dieses veranlasst vor allem deutsche Gäste, ihren Sommerurlaub wieder in Österreich zu verbringen.
Nach vier Jahren des Rückgangs steigen die Nächtigungszahlen der Deutschen heuer um 4,3 Prozent. Da die Deutschen mehr als die Hälfte des heimischen Umsatzes mit ausländischen Touristem ausmachen, sind sie der wesentliche Faktor im Sommertourismus.
Einen Rückgang gab es hingegen bei den Gästen aus den USA: Sie werden vom hohen Euro-Kurs abgeschreckt.
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