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Sozialpartner sollen im Interesse Österreichs für Dialog sorgen

Von Erika Bettstein

Wirtschaft

"Die Dinge offen ansprechen · aber am Verhandlungstisch und nicht auf der Straße", betonte Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl im Vorfeld der Großkundgebung am Samstag in Wien. | Besonders die Sozialpartner seien jetzt gefordert, für einen Dialog zu sorgen, "an dessen Ende Resultate und nicht Ressentiments stehen".


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Im Interesse Österreichs müssten die Sozialpartner jetzt Kompromissfähigkeit beweisen. Seitens der Wirtschaft sei es "nicht nachvollziehbar, wie wir als Bürger eines der wohlhabendsten und

sichersten Länder weltweit uns selbst und der Welt gegenüber präsentieren", so Leitl. Die Dinge ins richtige Lot rücken und vor allem an die Zukunft denken, sei die Aufgabe, die es zu erfüllen gelte.

Selbstkritische und erneuerungswillige Sozialpartner wären die wichtige Basis für eine Beruhigung der Lage. Österreichs Stärke liege in Vernunftpolitik und Konsensdemokratie. Er, Leitl, gehe

davon aus, dass die Demonstrationen am Samstag · wie "mit wenigen Ausnahmen auch die vorhergegangenen" · friedlich verlaufen werden. Falls es dennoch zu Schadensfällen an Geschäftslokalen kommen

sollte, so werde der Wirtschaftsbund "nichts auslassen, dass den Geschädigten voller Ersatz geleistet wird". Der Wirtschaftsbund sei jedenfalls "bereit, als stabiler und verlässlicher Faktor in einer

Zeit der Veränderung mitzuwirken", erklärt Leitl.