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Vier Tage vor den Europawahlen ist der Spitzenkandidat der oppositionellen portugiesischen Sozialisten (PS), Antonio de Sousa Franco, bei einer Wahlveranstaltung an einem Herzinfarkt gestorben. Die portugiesischen Parteien brachen nach dem tragischen Tod des Politikers den Wahlkampf ab.
De Sousa Franco, der 1974 zu den Gründervätern der rechtsliberalen Partei PSD des derzeitigen Ministerpräsidenten Jose Manuel Durao Barroso zählte, von der er sich jedoch später abwandte, war unter der vorigen sozialistischen Regierung von Ministerpräsident Antonio Guterres (1995-2002) parteiloser Finanzminister.
Die oppositionellen portugiesischen Sozialisten gelten als Favoriten für die am Sonntag stattfindende EU-Wahl.
De Sousas Tod erinnert an jenen des damaligen italienischen KP-Chefs Enrico Berlinguer, der am 7. Juni 1984 ebenfalls während des EU-Wahlkampfes in Padua während seiner Rede einen Gehirnschlag erlitten hatte, an dessen Folgen er vier Tage später starb.
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