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Vielleicht hätte Philipp Lahm den Mund halten soll. Vielleicht hätte er seine als Kritik getarnten Verbesserungsvorschläge intern anbringen sollen. Nur: Was hätte es gebracht? Abgesehen von der Schonung seines Geldbörsels nicht viel. Stattdessen hat er gesagt, was viele denken, die Bayern-Führungsriege aber in ihrem angesichts der anhaltenden sportlichen Tristesse bewundernswerten Selbstbewusstsein nicht wahrhaben will. Irgendwann reicht es halt nicht mehr, die Konkurrenz nach starken Spielern abzugrasen und sich mit spektakulären Transfers in die Schlagzeilen zu kaufen. Lange hat dieses System funktioniert, die jüngsten Ergebnisse sollten genug Anlass zu Diskussionen geben, ob es nicht nun an der Zeit für ein neues wäre. Stattdessen sucht man einen Sündenbock, dem man eine Entschuldigung - nona - abringt. Und ist selbstbewusst genug, weiterzuwurschteln.
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