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Töchter in Osteuropa retten bauMax-Umsatz

Von Sissi Eigruber

Wirtschaft

Der Do-it-yourself-Markt ist in Österreich im ersten Halbjahr 2002 um 4% zurückgegangen, bauMax konnte in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von 5,3% (auf 436,1 Mill. Euro) verzeichnen, berichtete Vorstandsvorsitzender Martin Essl gestern bei der Halbjahrespressekonferenz. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 5,1% auf 6,8 Mill. Euro.


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Der Umsatz in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien - wo die börsennotierte Heimwerkerkette bauMax mit 44 Filialen vertreten ist - stieg in den ersten sechs Monaten 2002 um 23,5% auf 180,7 Mill. Euro. In Österreich ist der Umsatz um 4,5% auf 255,4 Mill. gesunken. Damit beträgt der Umsatzanteil der internationalen Aktivitäten von bauMax 42% und soll durch weitere Expansionen mittelfristig auf über 50% steigen. Der Umsatz der Gesamtgruppe solle 2003 die Milliarden-Euro-Grenze durchbrechen, zeigte sich Essl optimistisch. In den nächsten drei Jahren soll bei der Hälfte der Märkte, also an 35 Standorten, ein Baustoffcenter integriert werden. Damit hofft Essl auf eine Steigerung des Marktanteils von 26,4% auf 30%. Für heuer sind noch zahlreiche Filial-Ausbauten zu Großflächenmärkten geplant.

http://www.baumax.at