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Toni Innauer

Von Ruth Pauli und Walter Hämmerle

Reflexionen

Der Trainer, Sportphilosoph und ehemalige Skispringer Toni Innauer erinnert an die olympischen Prinzipien, denkt über das Aggressionspotenzial im Fußball nach, berichtet über seine Söhne und erklärt, wie sich Angst und Lust beim Skispringen die Waage halten.


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Wiener Zeitung: Angesichts der Tibet-Frage wogt zurzeit wieder die Debatte der politischen Dimension von Olympischen Spielen. Wie soll die olympische Bewegung, wie soll der Sport mit politischen Fragen umgehen? Toni Innauer: Es passiert ohnehin das, was passieren muss. Sport ist Gott sei Dank kein reines wirtschaftliches Geschäft, obwohl er natürlich diese Dimension ganz stark hat. Ich finde es selbstverständlich, dass Tibetaktivisten die gesteigerte Sensibilität aufgrund der Strahlweite von Olympischen Spielen dafür nützen, auf ihr Problem aufmerksam zu machen.

Die Chinesen lernen jetzt die Spielregeln der freien Gesellschaft kennen, wo die wirtschaftliche Abhängigkeit nicht alles diktiert. In einer freien Welt kann eben nicht vorgeschrieben werden, welche Meinung gilt. Die Frage ist jetzt, wie die Sportler und das offizielle Österreich oder Europa dazu Stellung beziehen sollen. Wenn es Menschenrechtsverletzungen geben sollte, soll man das zumindest einmahnen. Olympische Spiele bringen die Möglichkeit dazu natürlich stärker hervor.

Haben Olympische Spiele überhaupt irgendeine moralische Dimension?

Ich glaube schon. Es gelten ja noch die Prinzipien, die Pierre de Coubertin festgeschrieben hat: Die Spiele sollen völkerverbindend sein, es soll nicht nur darum gehen, um jeden Preis zu gewinnen, sondern auch um das Dabeisein. Das sind Gedanken, die Bedeutung haben.

Sie wären also nicht für einen Boykott der Spiele in Peking - selbst angesichts vieler Menschenrechtsverletzungen?

Die große Aufmerksamkeit für Tibet, die Sensibilisierung für die Menschenrechtsverletzungen - das ist auch den Spielen zu verdanken. Vielleicht bringt es die Chinesen mittelfristig sogar zum Nachdenken. Sie müssen wissen, dass sie sich etwas anderes einfallen lassen müssen, wenn sie in vielfältiger Form mit der Welt kooperieren wollen. Zum Schluss müssen sie sich sogar vielleicht noch einfallen lassen, mit den Menschenrechten anders umzugehen.

Müssten sich nicht die IOC-Entscheidungsträger im Vorfeld genauer überlegen, ob die Spiele an eine Diktatur gehen sollen? Sotschi, der russische Austragungsort der Winterspiele 2014, ist auch nicht unbedingt der demokratischste Boden.

Sie bekommen eh die Quittung dafür, wenn sie solche Vergabekriterien haben: Es müssen Zukunftsmärkte sein, es muss wirtschaftlich höchst attraktiv sein. Dass man dann Probleme bekommt, weil man nicht alles kaufen und ausgrenzen kann, ist selbstverständlich. Gott sei Dank. Es wird mit einem gigantischen Ereignis einfach der Spieß umgedreht: Geschickte Leute nützen dann die Unbeweglichkeit dieses Monstrums Olympia, um auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen.

Werden die Sportler dabei nicht auch missbraucht?

Es ist immer schon versucht worden, den Sport zu instrumentalisieren. Ob das 1936 vom, wie sich später herausgestellt hat, verbrecherischen NS-Regime war oder ob das heute ganz klar für wirtschaftliche Zwecke gemacht wird. Selbstverständlich.

Es lässt sich nicht vermeiden?

Wenn sich der Spitzensport nicht sehr gut organisiert und kluge und entscheidungsfähige Köpfe hat, wird man natürlich leicht einmal kolonialisiert, nach dem Motto: Seid froh, dass wir euch Geld geben, und macht, was wir euch sagen! Es gibt aber Sportarten, die so starke Wirtschaftsfaktoren geworden sind, dass sie in dem Gesamtgetriebe gleichwertig mitbestimmen. Der einzelne Sportler, der seine volle Kraft, Energie und Denkprozesse seiner eigenen Entwicklung im System Sport widmet, wäre sicher damit überfordert.

Sie nannten Coubertin und erinnerten an das Völkerverbindende des Sports. Wie ist das mit dem Fußball, der so ungeheuer völkerverbindend ist, dass wir Polizeiaufgebote brauchen, um die nationalen Fans auseinanderzuhalten?

Beim Aggressionspotenzial im Fußball und im Sport muss man auch die Alternativen sehen. Wenn man sich vorstellt, es gäbe diese verhältnismäßig harmlosen Nebengeräusche des Fußballs nicht, was gäbe es dann vielleicht sonst? Ein bestimmtes Gewaltpotenzial ist einfach da: Gruppen, die beruflich wenig erfolgreich sind, die den Job und die Orientierung verloren haben. Dass da ein Fußballklub, der mit allen Stilmitteln des Klerus arbeitet - Fahnen, Hymnen, Gesängen usw. -, Ersatzfunktionen übernimmt und dabei pseudokriegerische Handlungen herauskommen können, ist immer noch besser, als wenn das Ganze sich im wirklichen Leben bis zu einem Krieg entfalten könnte.

Woran liegt es, dass Österreicher im Mannschaftssport nicht so gut sind wie in Sportarten mit Einzelkämpfern?

Österreich hat versäumt zu erkennen, dass es ein gutes Ausbildungsland sein könnte - über lange Jahre haben Klubkaiser versucht, ins große Fußball-Business einzusteigen mit Einkäufen von allen möglichen ausländischen Spielern, die dann die tragenden Rollen haben und auf den Plätzen sind, wo die jungen Leute hingehören, die ja eigentlich etwas lernen sollten. Damit ist die Qualität der Fußballer und die Einsatzmöglichkeit in einer Liga, die natürlich nicht europäische Spitze ist, absolut eingeschränkt. Das ist so, wie wenn ich auf einem viel zu flachen Hang Slalom-Weltklasseläufer werden will.

Es ist verabsäumt worden, möglichst gute Fußballer auszubilden, man wollte im Konzert der weltbesten Mannschaften mitspielen. Man hat sich gegenseitig die besten Spieler weggekauft und ist daran gescheitert. Diese Großmannssucht ist natürlich auch verlockend, wenn man Fußball nicht mehr als Sport sieht, der eine ganz klare pädagogische und sportwissenschaftliche Entwicklung voraussetzt. Man müsste hier so wie in Norwegen eine grundsolide, piekfeine Ausbildung haben, die von Experten, Wissenschaftern und Supertrainern geführt wird. Dann macht man aber Ausbildung statt Liga.

Bei den Skispringern hat man das vor ein paar Jahrzehnten sehr schnell gelernt.

Wir hatten die Versuchungen nicht, etwas anderes zu machen. Den Pseudo-Profizirkus hat es nicht gegeben, der im Fußball vorhanden ist - mit Überbezahlung von mittelmäßigen Leuten. Wir sind seit 30 Jahren an der Weltspitze. Baldur Preiml war der erste Akademiker, der in unserem Sport mit einer guten Ausbildung und einer soliden Erfahrung als Sportler eine neue Dimension des Trainings erreicht hat, und der die Grundlage für Menschenführung im Spitzensport gelegt hat, gekoppelt mit der Institution Skigymnasium, die neu errichtet worden ist. Wie die Sir Karl Popper-Schule für die intellektuell Hochbegabten, gibt es das Skigymnasium für die hochbegabten Motoriker. Man sucht die Besten in Österreich, die werden in ganz kleinen Gruppen nach ihren Begabungen und Voraussetzungen spezifisch gefördert.

Braucht es nicht auch ein gewisses diktatorisches Regime von den Verbandsstrukturen her, um so ein Elitensystem aufzubauen? Offensichtlich lässt sich das im Nischensport organisatorisch leichter aufrecht erhalten als im viel breiter angelegten Fußball.

Ob es diktatorisch angelegt sein muss? Nicht wenn man klein genug ist, was Österreich bei Gott wäre, sodass man von Lustenau bis Eisenstadt den Überblick haben könnte. Das wäre eine Grundvoraussetzung, die wir im Skisport auch leben. Es wird aufgrund der Handlichkeit und Übersichtlichkeit natürlich leichter möglich, das Konzept, wo alle an einem Strang ziehen, umzusetzen.

Wie schwierig ist die Harmonie eigentlich im Hause Innauer, wenn der Sohn in einer Hardrockband ist und der Vater gerne auf der Gitarre Reinhard Mey-Lieder spielt?

Ich kann immerhin für mich verbuchen, dass Jakob, der jetzt Hardrock spielt, der Einzige war, der mir beim Üben zugesehen hat. Allerdings konnte er es damals noch nicht einschätzen, da war er erst zwei Jahre alt.

Was sagt er jetzt zu der kreativen Betätigung seines Vaters?

Wie alle Jugendlichen in dem Alter hat er Kopfhörer oben und bekommt nichts mehr mit.

Der andere Sohn, Mario, hat sich für den Sport des Vaters entschieden. Wo ist denn da die Abgrenzung, der Kampf?

Das ist das Schwierige - die Ab-Teilung. Er grenzt sich ab. Ich hätte ihn gerne näher bei mir, weil es auch schön wäre, sich jetzt, wo er 18 ist, auf dem Niveau zu unterhalten, das er sich vorstellt. Die Weisheit der Erfahrung und den Weitblick ein bisschen rüberzulassen. Aber er will es nicht, er will ganz stark seinen eigenen Weg gehen. Jetzt wird er ein bisschen durchlässiger. Wie viele Kinder möchte er aber das Gefühl haben, dass er alles selbst gelernt hat und der alleinige Verursacher seines Könnens bzw. seiner Fähigkeiten und Erfolge ist. Auch wenn das heute nicht mehr möglich ist, weil es sogar in so einem kleinen Bereich wie im Skispringen sehr viel Know-How gibt.

Skispringer müssen wohl einen gewissen Todestrieb haben. Fürchtet man um sich selber weniger als um einen Sohn, der Ski springt? Ist das Vaterherz verletzlicher als das Sportlerherz?

Ja, das ist es definitiv. In allen Stresssituationen ist es nachweislich besser für den Stressabbau, wenn man sich selbst motorisch rühren kann und selbst etwas tut, als wenn man zum Zusehen verurteilt ist. Mich beruhigt nur, dass ich eine Nebenfunktion habe: Ich versuche meine Frau Marlene so zu beeinflussen, dass sie das Gefühl hat, alles geht gut aus. Andererseits haben sicher viele davon profitiert, dass der eigene Sohn von klein auf skispringen wollte. So habe ich begonnen, akribisch zu schauen, wie die Rahmenbedingungen bei Kinderspringen sind - von der Schanze bis hin zum Material. Ich war massiv dahinter, dass da Sicherheitsstandards entwickelt worden sind.

Das Vaterherz schiebt das Sportdirektorenherz vor sich her und das kommt allen zugute?

Ja, und das ist schön. Es gibt auch einige Beispiele wie etwa Gregor Schlierenzauer, der wirklich ein Genie im Sprunganzug ist. Auch ihn habe ich von den ersten Wochen weg begleitet. Als mein Sohn zu springen begann, habe ich natürlich angefangen, mich mit den Trainern auszutauschen, habe Dutzende von Trainings auch alleine geführt. Ich glaube schon, dass das vielen zugute gekommen ist. Andere waren sogar noch aufnahmefähiger als der eigene Sohn, aber das scheint ein durchgehendes Prinzip zu sein. Da ist der Respekt noch größer, dazu das Gefühl, etwas Besonderes zu bekommen.

Wann ist denn Papa Innauer zuletzt über eine richtige Schanze gesprungen?

Das führt mich 16 oder 17 Jahre zurück.

Der Todestrieb nimmt also ab mit der Zeit?

Eher das Gefühl, sich beweisen zu müssen, dass man eine Situation, die für alle anderen zu riskant, zu schwierig und verunsichernd wirkt, in den Griff kriegen kann. Sich das immer wieder zu beweisen, gibt eine bestimmte Zeit lang Selbstvertrauen. Dann sollte man schon dazuschauen, dass man ein Substitut dafür hat und dass man auch im normalen Leben das Gefühl hat, man traut sich mehr als "nur" über 100 Meter weit mit Ski zu fliegen. Das ist die Sache, die man dann schaffen muss.

Wie entscheidet man sich überhaupt für diese Sportart? Bei mir war es sicher kompensatorisch, ich war ein sehr schüchternes Kind. Mich hat fasziniert, wie sehr das andere beeindruckt. Dann ist die Faszination für die Schwierigkeit und die Lösbarkeit dieser schwierigen Aufgabe dazugekommen. Es ist ein unvorstellbar schönes Erlebnis, mit einer so hohen Geschwindigkeit den Anlauf runterzuschießen, dass die Luft dickflüssig wird, so dass man sich dann darauflegen kann. Wenn man es beherrscht und das Gefühl dafür hat, ist das ein Erlebnis, ein Kompetenzgefühl, das sich jeder Beschreibung entzieht. Es ist eine ganz außergewöhnliche Sportart, in der der eigene Körper zum Flugsystem wird. Wenn man diese Energie kontrollieren kann, ist das ein Riesenkick. Am Anfang kämpft man mit der Angst, aber dann macht es süchtig. Der emotionale, der nervliche Aufwand ist natürlich sehr groß. Man schüttet sehr viel Adrenalin aus, um überhaupt in diesen Zustand zu kommen.

Hört die Angst je auf, oder verdrängt man sie nur, weil der Kick so groß ist?

Das kommt auf die psychische Veranlagung an, aber ich glaube, die Angst ist im Prinzip immer da, nur der Mut und das Selbstvertrauen werden größer. Das verhindert dann, dass die Angst das Handeln steuert. Man ist in dieser Situation handlungsfähig. Man ist hoch alarmiert, es ist sicher etwas wie Angst da, die Waagschale neigt sich aber auf die Seite der Erfahrung aus dem Training: Ich kann das, ich habe den Touch, das Timing, den Bewegungsablauf und den geistigen Überblick. Wenn man nur Angst hätte, würde man Panikaktionen unternehmen und die wären dann wirklich gefährlich.

Überträgt sich diese Erfahrung mit der Zeit auf andere Lebensbereiche, ist man belastbarer?

Das muss man ein bisschen aufsplitten. Es kann gefährlich sein, wenn man glaubt, dass man in allen Lebenssituationen dieses All-Erhabene hat, das man beim Skispringen spüren kann. Vor allem, wenn man der Beste in Österreich oder fast weltweit ist - daran ist schon mancher gescheitert. Ein bisschen spezifischer gesehen glaube ich, dass der Mut, den man sich beim Skispringen erleistet hat durch methodisch geschicktes Hinführen zu den großen Schanzen - es ist ja nicht so, dass man am ersten Tag auf die 100-Meter-Schanze geht, das sind jahrelange Lernprozesse -, dass dieser Mut sehr spezifisch ist. Man ist nicht in jeder Lebenslage mutiger. Viele Skispringer sind sehr sensible Leute. Ich hatte beispielsweise einen in der Nationalmannschaft, der hat sich nicht getraut, vom Dreimeterbrett einen Kopfsprung ins Wasser zu machen, ist aber 170 Meter durch die Luft geflogen.

Es ist ein sehr spezifisches, auf diese spezielle Tätigkeit aufgeprägtes Selbstvertrauen. Und es gibt dann auch aus diesem Sport heraus die grundsätzliche Bereitschaft mancher jungen Leute, sich zu überschätzen - beim Autofahren zum Beispiel.

Schlägt in Ihrem Beruf manchmal der studierte Philosoph durch?

Die philosophische Ebene ist immer die Meta-Ebene. Die wird operativ, im Direktkontakt mit den Sportlern, selten eingesetzt. Ich glaube aber schon, dass die Philosophie hilft. Ich bin im internationalen Skiverband in einem Gremium, wo es um die Zukunft des Spitzensports geht. Da ist im weitesten Sinn erkenntnisorientiertes Denken von Vorteil - weil man analysieren kann, auch die Vergangenheit einbezieht, vielleicht ein bisschen über den nationalen Zaun drüberschaut. Es ist eine Form von Erkenntnistheorie, zu wissen, dass die eigene Position und das Schielen nach dem eigenen Vorteil oft nicht zur besten Lösung für das Gesamtsystem führen.

Wieso gibt es unter den Skispringern - und zwar nur bei ihnen - im Leben nach dem Sport eine so große Anzahl von Akademikern?

Das wird weniger werden in Zukunft. Früher hat es nur das Skigymnasium in Stams gegeben, jetzt gehen viele Sportler lieber in den weniger belastenden Schulzweig. Bei uns war es das Vorbild Preiml und meine Rolle, dass einige den Ruf verspürt haben, noch etwas für sich zu tun. Bei den Skifahrern war das anders, weil sie immer schon viel besser verdient haben und dadurch länger im Sport geblieben sind.

In meiner Generation haben wir gewusst: Wir verdienen nichts, also bringt es nichts, wenn wir springen, bis wir dreißig sind. Es war ein Sachzwang, auszusteigen. Jetzt lohnt es sich, drinnen zu bleiben - und so bleiben sie auch, ein Goldberger, ein Höllwarth. Jetzt gibt es nur mehr ganz wenige, die studieren - Martin Koch, ein vielseitiger, sehr begabter Bursch, der merkt eben, dass er noch was zum Sport dazu braucht.

Zur Person

Anton (Toni) Innauer: Mit 14 begann er zu siegen, mit 18 holte er Silber bei den Olympischen Spielen in Innsbruck, mit 22 Gold in Lake Placid: Toni Innauer war der Überflieger des Skispringer-Wunders der 1970er Jahre. Und in großem Maße ist es dem 1958 im Vorarlberger Bezau geborenen Alt-"Adler" auch zu verdanken, dass dieses Wunder bis heute anhält.

Nachdem Innauer 1976 seine Sportler-Karriere beendet hatte, studierte er Philosophie, Psychologie und Sportwissenschaften in Graz (Diplomarbeit: "Der Showsport Skispringen. Zur soziologisch-philosophischen Deutung des Hochleistungssports" ). Aus dem Spitzenathleten wurde ein Erfolgstrainer, der Erkenntnisse der Wissenschaft für den Sport zu nutzen versteht, und der als umsichtiger Sportorganisator tätig ist - derzeit ist er der Nordische Direktor des ÖSV.

Der früher als introvertiert Bekannte ist heute viel als Redner und Diskutant unterwegs. (Beispielsweise sprach er heuer beim Symposium "Wechselwirkungen", das im Rahmen des "GLOBArt-Projekts" an der Donau-Universität Krems stattfand, zum Thema "Sport und Musik".) Innauer ist verheiratet und hat drei Kinder. 1992 erschien seine Lebensgeschichte: "Der kritische Punkt. Mein Weg zum Erfolg", aufgezeichnet von Christian Seiler, erschienen in der Edition Tau, Bad Sauerbrunn.