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London - Der britische Premierminister Tony Blair zeigte sich wütend über den von der Commonwealth-Konferenz im australischen Coolum verabschiedeten Kompromiss, über eine mögliche Suspendierung Simbabwes erst nach den Wahlen am kommenden Wochenende zu entscheiden.
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Blair betonte, die Glaubwürdigkeit des Commonwealth stünde auf dem Spiel. Der verabschiedete Kompromiss sei der kleinste gemeinsame Nenner und die aus 54 Nationen bestehende Organisation habe einen falschen Schritt gesetzt, indem sie die Entscheidung aufgeschoben hat.
Blair hatte - unterstützt von Neuseeland und Australien - sofortige Sanktionen gegen das Regime von Robert Mugabe verlangt, war aber am Widerstand afrikanischer Vertreter gescheitert.
Die Commonwealth-Entscheidung war naturgemäß von der Regierung Robert Mugabes als "Sieg afrikanischer Länder" begrüßt und von der Opposition "bitter enttäuscht" aufgenommen worden.
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