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Tourismus denkt mit Freude an die Sommersaison 2001 zurück

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Sommertouristen suchen in Österreich vermehrt höherwertige Unterkünfte und geben entsprechend mehr für ihren Aufenthalt - der durchschnittlich 4,1 Tage dauert - aus.


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Das ist ein Grund dafür, dass in der Sommersaison (Mai bis Oktober) 2001 die Zahl der Nächtigungen um 0,7% auf 59,2 Mill. zurückging, die Umsätze aber um 6% auf 109,4 Mrd. Schilling stiegen. Da ab nächstem Jahr in Österreich der Euro gilt, haben die ausländischen Touristen im Sommer auch noch schnell ihre letzten Schillinge ausgegeben, was sich ebenfalls positiv auf die Umsätze auswirkte, wurde gestern in einer Pressekonferenz der Statistik Austria mitgeteilt. Der heimische Tourismus habe kaum unter den Effekten des 11. September gelitten, sagte der Leiter des Referats Tourismus, Peter Laimer.

Wenngleich das Jahr 2002 ein schwieriges für die Branche werde, könne Österreich mittelfristig seinen Marktanteil in Europa halten, ist der Tourismusexperte des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), Egon Smeral, überzeugt. Von der Entscheidung, eine Reise zu unternehmen, bis zum tatsächlichen Reiseantritt vergehen drei bis fünf Quartale. Das wirtschaftliche Krisenjahr 2001 werde sich daher erst im kommenden Jahr auf den Tourismus auswirken. Smeral erwartet nur 1% bis 2% Umsatzzuwachs.

In Österreich gab es zum Stichtag 31. Mai 2001 exakt 73.982 Beherbergungsbetriebe (minus 1,5%) mit 1,094.617 Betten (minus 0,5%). Die Zahl der Betten in Privatquartieren ging um 5,2% zurück, während 5- und 4-Sternhotels hier um 2,6% zulegten.