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"Turandot" auf Sparflamme

Von Hermann Schlösser

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Manches muss man eben doch im Theater anschauen und nicht am häuslichen Bildschirm. Im "Palau de les Arts" in Valencia wurde im Mai 2008 "Turandot", Giacomo Puccinis letzte Oper, in Szene gesetzt. Der chinesische Regisseur Chen Kaige stattete das Märchen von der männermordenden Prinzessin mit allem denkbaren Opernpomp aus, und Zubin Mehta dirigierte entsprechend opulent.


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Am Montagabend (Sendebeginn 22. 55 Uhr) war die vielgerühmte Aufführung im Fernsehen zu sehen (arte) - und das war enttäuschend. Das lag nicht an den Musikern, sondern am Übertragungsmedium. Die riesigen Ausmaße der Bühne in Valencia waren im Fernsehen nur zu erahnen, und Puccinis rauschende, üppige Musik kam bei Zimmerlautstärke nicht zur vollen Geltung.