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Ungefragt

Von Simon Rosner

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Bei den Skifahrern ist alles anders, weil diese ihren Verband loben (müssen). Aber es läuft ja auch viel richtig beim ÖSV. Normalerweise hört man von Athleten Klagen. Über die Bremser in den Verbänden, über unprofessionelle Strukturen, über schlechte Vermarktung, über falsche Prioritätensetzung und Missmanagement. Sieht man also von den ÖSV-Athleten ab, gleicht es der berühmten Stecknadel-im-Heuhaufen-Suche, Sportler zu finden, die ihren Verband und deren Funktionäre schätzen. Kein Wunder, wenn die Athleten nach ihrer Karriere wenig Interesse zeigen, in diese Strukturen hineinzuwachsen. Zwar sind die Athleten nicht allwissend, aber sie sind professionell. Im Gegensatz zu den Verbänden. Vermutlich ist bei diesen gerade deshalb die Erfahrung ihrer Top-Leute wenig gefragt.