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UNIQA will nicht nur im Osten wachsen

Von Rosa Eder, Siena

Wirtschaft

Die UNIQA-Versicherungsgruppe möchte nicht nur in Osteuropa wachsen. Am italienischen Markt, wo die UNIQA mit der AUSTRIA ASSICURAZIONI (Mailand) und der CARNICA ASSICURATIONI (Udine) tätig ist, soll das Prämienvolumen - im Vorjahr wurde hier ein Plus von 18,5% auf konsolidiert 71,2 Mill. Euro erzielt - auf das Doppelte steigen.


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Das konsolidierte EGT der beiden Institute erhöhte sich 2001 von 4,9 Mill. auf 10,9 Mill. Euro. Der für die UNIQA in Italien zuständige Alberto Arnaboldi führt diesen Erfolg auf die sorgsame Selektion der Kunden zurück. Der Vertrieb der Produkte erfolge über Agenturen, sagte Arnaboldi vor österreichischen Journalisten in Siena. Die freiberuflich tätigen Agenten kassieren auf Quittung und stehen daher im direkten Kundenkontakt.

Am 76 Mrd. Euro schweren italienischen Versicherungsmarkt werden 52% der Prämien durch Agenturen erbracht. Mit 32% Anteil sind die Banken die zweitwichtigste Vertriebsschiene. Der Rest verteilt sich auf Direktvertrieb, Vermögensberater und Broker. In der Lebensversicherung allerdings liegen die Banken mit 58% vorn, die Agenturen folgen mit 30% (auf Platz 3 sind die Vermögensberater mit 11%).