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Unternehmen erzielte 1998 Prämienplus, Dividende bleibt bei 20%

Von Christina Weniger

Wirtschaft

Trotz der Prämienschlacht am österreichischen Markt konnte die börsenotierte Interunfall Versicherung AG im vergangenen Jahr die direkten Prämieneinnahmen um 0,7% auf 8,3 Mrd. Schilling steigern.


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Während jedoch das Prämienaufkommen in der Lebensversicherung um 8,4% auf 1,9 Mrd. Schilling zunahm, sanken die Prämieneinnahmen im Schaden/Unfallbereich um 1,5% auf 6 Mrd. Schilling. Über alle

Kfz-Sparten ergab sich ein Minus von 5,6% auf 3 Mrd. Schilling. An Kunden habe man 1998 insgesamt 6,6 Mrd. Schilling für Versicherungsfälle ausbezahlt (+11%). Trotz eines niedrigeren Gewinns will die

mehrheitlich zur Generali-Gruppe gehörende Interunfall unverändert 15% Dividende plus 5% Bonus zahlen. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) sank von 346,1 auf 175,6 Mill. Schilling,

gab der Vorstand der Interunfall gestern in der Jahrespressekonferenz bekannt.

Aufgrund der schlechten Ergebnisse der Schadenentwicklung von November 1998 bis Februar 1999 überlege man eine "Anpassung" bei den Kfz-Haftpflichttarifen. Die Interunfall werde die Entwicklung in

nächster Zeit genau beobachten und im November eine Entscheidung über eine Tariferhöhung treffen, sagte Interunfall-Vorstand Günther Rötzer.