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Urassen für die Staatskasse

Von Simon Rosner

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Zlatan Ibrahimovic soll bei seinem neuen Klub PSG im Jahr 15 Millionen Euro verdienen, "unanständig" viel, wie Frankreichs Budget-Staatssekretär Jérôme Cahuzac erklärte. Dabei sollte sich gerade Cahuzac über den in diesem Transfersommer spektakulärsten Deal im Fußball freuen. Denn das Geld für Ibrahimovic kommt von den PSG-Besitzern aus Katar. Und sollte die sozialistische Regierungspartei tatsächlich - wie angekündigt - den Spitzensteuersatz auf 75 Prozent anheben, werden viele Millionen in die Staatskassa fließen, zumal angenommen werden kann, dass es sich bei den kolportierten 15 Millionen um das Nettogehalt des Kickers handelt. Freilich könnte es sein, dass PSG irgendwelche Konstrukte baut, um dem Zugriff des Fiskus zu entgehen. Das wäre dann wirklich unanständig.