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Die Bibel ist nicht zur Unterhaltung da. So sieht das Ken Ham. Der US-Amerikaner hat jetzt einen Themenpark mit biblischem Hintergrund eröffnet. Im "Ark Encounter" in Kentucky wurde eine gigantische Arche Noah aufgebaut. Nun ist Ken Ham aber Anhänger einer nicht ganz unumstrittenen Auffassung der Bibel. Für ihn ist sie nämlich ein Tatsachenbericht, er ist Kreationist. Er hält nicht viel von Urknall, Evolution und sonstigen Spompanadln, die in der Bibel nicht erwähnt werden. Weil aber die Bibel auch nur ein begrenztes historisches Portfolio bietet, ist da auch einiges an Potenzial zum kreativen Umgang mit Urgeschichte. Ken Ham betreibt auch ein "Museum", in dem er vermittelt, dass die Welt 6000 Jahre alt ist. Die Dinos sind seiner Theorie zufolge ausgestorben, weil sie nicht auf die Arche gepasst haben. Zu lange Hälse. Hat die Giraffe nochmal Glück gehabt.
In dem Museum unterstreichen auch Videos, warum der Mensch in der nächsten Sintflut sich trotz kompaktem Hals wenig Chancen ausrechnen kann. Masturbation und Homosexualität führen in den Untergang. Schwule dürfen auch nicht in Hams Arche arbeiten. Wie das mit der Masturbation ausjudiziert wird, ist nicht bekannt. Vielleicht nimmt es Ham da nicht so genau. Wie bei den Dinosauriern, die in seinem Archen-Park sein dürfen, obwohl sie in der Bibel gar nicht erwähnt werden. Aber irgendwie muss man die Kinderschar ja dorthin locken. Und das geht am besten mit Dinosauriern. Man könnte auch noch ein paar Einhörner daruntermischen. Die hat man bis vor ein paar Jahrhunderten auch in der Bibel vermutet. In dem Stadium befindet sich Hams Weltbild ja in etwa.

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